Heinsberg - Landrat erwartet mehr Fälle wie Karl D.

CHIO-Header

Landrat erwartet mehr Fälle wie Karl D.

Von: gego
Letzte Aktualisierung:
Randerath neu
Der Sexualstraftäter Karl D., der wegen der ungewöhnlich grausamen Vergewaltigung zweier Schülerinnen 14 Jahre Haft verbüßt hat und nach seiner Entlassung aus der Haft noch als gefährlich gilt, wohnt seit seiner Haftentlassung im Heinsberger Dorf Randerath. Foto: dpa

Heinsberg. Am Mittwochabend ist in Heinsberg-Randerath zum letzten Mal gegen den dort lebenden Sexualstraftäter Karl D. demonstriert worden. Nach 466 Tagen und mehr als 400 Demonstrationen beugten sich die Protestierer einer Empfehlung des Aachener Verwaltungsgerichtes, das angedeutet hatte, Demonstrationen gegen den Aufenthalt D.s in Randerath nur noch außerhalb der Sicht- und Hörweite D.s genehmigen zu wollen.

Stephan Pusch (CDU), Landrat des Kreises Heinsberg, glaubt nicht, dass der Fall Karl D. der letzte dieser Art sein wird, der seine Polizeibehörde beschäftigen wird.

Der Europäische Gerichtshof hat kürzlich die Bundesrepublik in einem Urteil dazu aufgefordert, etliche zu Unrecht in Sicherungsverwahrung befindliche Straftäter freizulassen.

„Ich habe Sorge”, sagte Pusch gestern dieser Zeitung, „dass uns bald noch mehr Fälle wie D. beschäftigen.”

Im Januar hatte Pusch geäußert, die Daueroberservation D.s führe die Heinsberger Polizei „an die Grenze ihrer Belastbarkeit”.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert