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„Kultur pur“ mit starker Musik-Mischung

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
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Starke Mischung in der Hückelhovener Aula. Bei "Kultur pur" reicht das Musikprogramm von der kultigen "Rocky Horror Show" über die Beets'n'Berries bis zu Götz Alsmann.

Hückelhoven. Wenn sich der Sommer verabschiedet hat, beginnt Jürgen Laasers Saison. Der Organisator von „Kultur pur“ hat wieder ein Programm zusammengestellt, das den Winter in Hückelhoven erträglicher macht.

Von Ende Oktober bis Anfang Mai präsentiert er in der Aula ein abwechslungsreiches Programm von Jazz und Broadway über Stimmgewalt bis hin zur Riesenparty bei der Rocky Horror Show.

Für den Saisonstart konnte Laaser niemand geringeren als Götz Alsmann mit seinem neuen Programm „Broadway“ gewinnen. Am 31. Oktober feiert Alsmann mit dem Programm in der Aula Vorpremiere. Bislang wurden dafür schon rund 600 Tickets verkauft, weshalb Eile geboten ist, wenn man sich dieses musikalische Schmankerl nicht entgehen lassen möchte. Im Gepäck hat er Kompositionen von Cole Porter, George Gershwin und Gerome Kern, denen er seinen typischen Alsmann-Sound verpasst hat.

Erfrischender Unplugged-Sound

Weiter geht es in der Aula am 30. November mit zwölf jungen Tenören und 22 Welthits. Die „12 Tenors“ sind bereits zum dritten Mal in Hückelhoven zu Gast und haben sich schon einen guten Namen bei hiesigen Publikum ersungen. Sie wechseln spielend zwischen Pophymnen und dem ernsten Fach. Auch dem King of Pop Michael Jackson erweisen sie eine musikalische Referenz.

Alte Bekannte mit einem neuen Konzept erwarten das Publikum am 6. Dezember. Unter dem Titel „Beets meets …“ präsentieren die Beets’n‘Berries diesmal kein reines Gospelkonzert, sondern erfrischenden Unplugged-Sound in neuem Gewand. Dafür haben sie sich viele Gastmusiker und einen Chor eingeladen. Seit 2008 strickten sie am erfolgreichen Gospel-Crossover, das beim Publikum unvermindert gut ankam. „Jetzt ist es aber Zeit für etwas Neues“, erklärt Natascha Wenrich. Eventuell gebe es auch Unterstützung aus dem Comedy-Bereich.

A-Capella-Popstars „Viva Voce“

Unverändert bleibt „Musical and More“, das Showkonzept, das Laaser eigens für Hückelhoven entwickelt hat. Das Konzept ist ein Festposten in Laasers Jahresplanung und wird auch nach 15 Veranstaltungen immer noch vom Publikum angenommen, wofür schon mehr als 300 Kartenvorbestellungen sprechen. „Die Mischung aus bekannten Musicalmelodien und Welthits aus Rock und Pop hat sich bewährt und zieht seit 15 Jahren das Publikum an“, betonte er. Personell ist die Schar der Sänger diesmal um Yngve Gasoy Romdal verstärkt, der seit rund 20 Jahren in vielen internationalen Produktionen zu sehen und zu hören ist.

Mit „Viva Voce“ treten nach der Karnevalspause am 14. April die Popstars der A-Capella-Szene auf die Hückelhovener Bühne. Mit ihrem neuen Programm „Ego“ setzen die Sänger auf die jeweiligen Stärken des Einzelnen und auf ihre stimmgewaltige Bühnenpräsenz als Gruppe. Das Repertoire reicht von Rap und HipHop bis hin zu Evergreens und Chart-Hits. „Wer die Wise Guys mag, wird Viva Voce lieben“, schwärmt Laaser, der sich natürlich jeden Act erst auf der Bühne anschaut, bevor er wegen eines Gastspiels anklopft. Die fünf jungen Sänger haben ihn auf jeden Fall überzeugt.

Ray Wilson im Herbst 2015

Das Sahnehäubchen setzt Laaser der kommenden Saison mit dem Finale am 2. Mai auf. Mit der „Rocky Horror Show“ um den verrückten Wissenschaftler Frank N. Furter und seine wilde Truppe bringt das Westfälische Landestheater das etwas andere, wilde und verrückte Musical nach Hückelhoven. „Am Eingang gibt es natürlich auch Tüten mit Reis und anderem Wurfmaterial, damit man die Rocky-Horror-Party auch gebührend feiern kann“, versichert er.

Wer sich also im nächstenFrühjahr noch einmal wild verkleiden und mit Wasserpistolen um sich schießen will, ist am 2. Mai in der Hückelhovener Aula bestens aufgehoben.

Einen kleinen Ausblick auf den Herbst 2015 gibt Laaser auch: Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson wird mit seiner Band am 8. November die Aula zum Beben bringen. „Ich hatte Zweifel, ob ich ihn nach Hückelhoven gelotst bekomme“, räumt Laaser ein. „Doch letztendlich hat er zugesagt. Den Termin sollte man sich schon jetzt vormerken.“

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