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Krimi: In Markus Palic „Stromtod“ ist Spannung sicher

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
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Markus Palic hat sein Erstlingswerk Stromtod genannt. Repro: Wichlatz

Erkelenz. Wenn ein Landtagsabgeordneter tot in einem halb verlassenen Umsiedlerdorf aufgefunden wird und ein Professor für Stromspeichertechnologie aus Jülich bei einem mysteriösen Verkehrsunfall sein Leben lassen muss, dann hat Markus Palic seine Finger mit im Spiel.

Der ehemalige Vorstandsvorsitzende der West beweist mit „Stromtod“, dass er nicht nur etwas von Energie versteht. Die Spannung, die er in seinem kriminellen Erstlingswerk erzeugt, dreht sich aber ganz um sein Metier. Es geht um Energie – auch kriminelle – und die verschlungenen Pfade der Energiewirtschaft, um den Strommarkt, die Stromspeicherung und Gasimporte. Und um zwei Morde, die Kriminalhauptkommissar Hamacher und sein Kollege Jansen von der Heinsberger Kripo aufklären müssen.

Dabei lernen sie und der Leser viel Wissenswertes über den an sich für Laien undurchsichtigen Strommarkt. Der Autor selbst hatte schon seit Jahren die Idee, auf informative und spannende Art über das Thema zu informieren. Das hat er nun getan. Ein halbes Jahr hat er an „Stromtod“ geschrieben.

Ob dem Erstlingswerk ein zweites folgen wird, weiß Palic noch nicht. „Das hängt davon ab, ob die Geschichte von den Lesern ankommt“, erklärte er auf Nachfrage. Dass der tote Landtagsabgeordnete an den realen Dr. Gerd Hachen erinnert, dessen politische Karriere mit dem Kampf gegen den Tagebau begann, sei durchaus gewollt und mit diesem im Vorfeld abgeklärt.

Wer also ebenso spannende wie informative Unterhaltung zu schätzen weiß, ist bei „Stromtod“ eigentlich gut aufgehoben. Einzig der Preis ist mit 11,90 Euro für knapp 180 Seiten etwas hoch gegriffen. Doch andererseits ärgert man sich ja auch immer über die stetig steigenden Energiekosten und schaltet trotzdem Licht und Heizung weiterhin an. Informationen findet man auch im Internet unter www.stromtod.comhttp://www.stromtod.com.

 

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