Konzert: „Nicht von dieser Welt“

Von: hewi
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Erkelenz. In der Stadthalle erlebten die Zuhörer ein Frühjahrskonzert der Superlative. Traditionell eröffnet der Städtische Musikverein mit der musikalischen Leistungsschau sein Konzertjahr. Und eine Leistungsschau war es diesmal im wahrsten Sinne der Worte.

Denn sowohl die Bläserklasse des musikalischen Nachwuchses als auch die gestandenen Musiker des Blasorchesters zeigten nicht nur ihr Können, sondern auch in der Auswahl der Stücke ein glückliches Händchen.

Schon zum Auftakt gab es mit „The world is not enough“ aus der Feder von Don Black und David Arnold ein Highlight, mit dem andere Orchester ihre Konzerte beenden. Die Titelmusik des gleichnamigen Bond-Films zog das Publikum in ihren Bann. Und da waren „nur“ die Nachwuchsmusiker des Vereins am Werke.

Dem Titel des Konzertes „Nicht von dieser Welt“, wurde das Konzert auf jeden Fall gerecht. Das Publikum begab sich auf eine musikalische Reise durch die Welt der großen Abenteuer und darüber hinaus auch weit hinein ins Weltall. „Mars, the bringer of war“ fegte die Zuhörer nahezu von den Sitzplätzen.

Zurück ging es auf die Erde und mit „Gulliver‘s Travels“ ins phantastische Land Liliput, wobei die Piccoloflöte wie ein vorlautes Insekt als Vorhut des Sturms den Ton angab. Zeitlos und immer wieder ein Genuss ist „The Age of Aquarius“ aus dem Musical „Hair“, in dem die Lebensfreude und das Gefüh der 60er-Jahre orchestrale Auferstehung erlebten. So beschwingt ging es in die Pause.

Mit „Rolling in the Deep“ von der britischen Sängerin Adele holten die jungen Musiker das Publikum wieder ab und schon ging die musikalische Reise durch Welten und Epochen mit unverminderter Intensität weiter.

Das Blasorchester setzte auch auf bekannte Werke und lud zum Flug mit „Superman“ und zum „Tanz der Vampire“ ein, bevor es mit Mary Poppins einen musikalischen Streifzug durch das London der vorletzten Jahrhundertwende ging.

Von dort aus ging es mit dem temporeichen „Mambo“ in die USA der 50er-Jahre und mitten hinein in die „West Side Story“.

Nicht fehlen dürfen bei imposanten Konzerten dieser Art die Evergreens der Comedian Harmonists, mit denen sich der Städtische Musikverein als Zugaben für diesen Abend verabschiedete.

Bei wem das Konzert Lust auf mehr ausgelöst hat, der braucht sich nur bis zum 14. Juli zu gedulden.

Denn beim Turmfest für den wiederhergestellten Lambertiturm spielen die Musiker unter der Leitung von Dirigent Jan van Hulten wieder auf.

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