Heinsberg - Kommentiert: Keine Entbehrungen

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Kommentiert: Keine Entbehrungen

Ein Kommentar von Nicola Gottfroh

Einst waren Altenheime nicht viel mehr als Verwahranstalten für die letzte Lebensphase. Das wurde auch deshalb hingenommen, weil die Menschen dieser Generationen ein Leben voller Entbehrungen mit vergleichsweise geringem Einkommen leben mussten, für sie waren Luxus oder Komfort Fremdworte.

Das hat sich in den letzten Jahren grundlegend geändert: Wer heute den Weg in ein Altenheim geht, will sein Leben auch weiter möglichst selbstbestimmt führen und auf die schönen Dinge des Lebens auch im Alter nicht verzichten. Auch Dank der Quantensprünge in der medizinischen Versorgung werden die Menschen immer älter – die Zahl der alten Menschen steigt in unserer Gesellschaft rapide an.

Der Markt ist größer geworden, das Angebot ist folglich gewachsen. Alte Menschen, die heute den Weg in ein Altenheim gehen, haben die Wahl, sie können sich aussuchen, welchem Anbieter sie ihren Lebensabend anvertrauen wollen. Wer auf dem Markt bestehen will, muss heute solide Qualität anbieten. Die Zeiten haben sich geändert. Und das ist gut so.

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