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Kommentiert: Dissonanzen bitte schnellstens auflösen

Ein Kommentar von Rainer Herwartz

Das Zitat „Die Revolution frisst ihre Kinder“ bezieht sich bekanntlich auf die französische Revolution. Bei der kleinen „Revolution“ in Kirchhoven, die letztlich zum Erhalt des Freibades als Bürgerbad führte, lässt sich der Spruch mittlerweile abwandeln in „Die Revolution frisst ihre Väter“.

Zum wiederholten Male werfen nun schon Hauptakteure der Freibadrettung wegen interner Querelen das Handtuch. Dies ist bedauerlich, da sich das Freibad im Hinblick auf die Besucherresonanz durchaus vielversprechend zu entwickeln scheint.

Offenbar war es leichter, durch Muskelhypothek und Kreativität das Erscheinungsbild des Freibades nach außen wieder attraktiv zu gestalten, als eine zufriedenstellende Zuständigkeits- und Vertragsstruktur hinter den Kulissen zu schaffen. Letztere liefert leider bislang immer wieder Anlass für Zank und Machtgerangel.

Bürgerbad Kirchhoven gGmbH und Förderverein sind gut beraten, die Dissonanzen schnellstmöglich aufzulösen. Gerade vor den sicher nicht leichten Vertragsgesprächen mit der Stadt, bei denen nach den Bestrebungen der Freibad-retter einiges nachgebessert werden soll, ist Streit im eigenen Lager kontraproduktiv.

Dass es nicht leicht sein würde, eine heterogene Bürgerschar für ein großes Ziel dauerhaft unter einen Hut zu bringen, war im Vorfeld klar. Dennoch wäre es traurig, wenn das Bürgerbad letztlich durch diese Unstimmigkeiten baden gehen würde.

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