Erkelenz - Kohlendioxid-Ausstoß sinkt auf einen neuen Tiefstand

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Kohlendioxid-Ausstoß sinkt auf einen neuen Tiefstand

Von: hewi
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Erkelenz. Beim Energieverbrauch ist die Stadt auf einem guten Weg. Dies steht im Energiebericht für 2012, den nun der Bau- und Betriebsausschuss unter die Lupe genommen hat. Demnach konnte der Kohlendioxid-Ausstoß 2012 erneut verringert werden und befindet sich auf dem niedrigsten Stand seit dem Beginn der Aufzeichnung 1993.

Während der Heizenergieverbrauch um rund eine Million Kilowattstunden gesenkt werden konnte, mussten beim Stromverbrauch hingegen Zuwächse festgestellt werden. Bei der Heizenergie konnte der Kohlendioxid-Ausstoß um rund 346 Tonnen auf 4651 Tonnen verringert werden. Seit 1993 wurde der Kohlendioxid-Gesamtausstoß bei der Heizenergie somit um 47 Prozent gesenkt. Der Technische Beigeordnete Ansgar Lurweg führte diese Entwicklung auf die Gebäudesanierungen und milde Winter zurück.

Die Gesamtkosten für Energie und Wasser bezifferte der Bericht der Verwaltung mit 2,67 Millionen Euro, was gegenüber dem Vorjahr 2011 eine Steigerung von rund zehn Prozent darstellt. Für das kommende Jahr werden stabile Gesamtkosten erwartet.

Beim Stromverbrauch wurde das Ergebnis des Vergleichsjahres 2011 im vergangenen Jahr um eine Million Kilowattstunden übertroffen und wurde im Bericht mit 7,9 Millionen Kilowattstunden ausgewiesen. Als Gründe nannte Lurweg unter anderem die Inbetriebnahme des Erka-Bades und die Tatsache, dass rund 7000 Quadratmeter Geschossflächen mehr bewirtschaftet würden als in 2011. Ein weiterer Faktor sind auch die längeren Betreuungszeiten in den Erkelenzer Schulen und Kindergärten. Der Abwasserbetrieb hat auch rund 250.000 Kilowattstunden mehr verbraucht.

Was den Energiebericht für dieses Jahr betrifft, zeigte sich Lurweg optimistisch. Sowohl im Stromverbrauch als auch beim Kohlendioxid-Ausstoß sollten sich die Werte deutlich bessern. Ein Grund dafür sei der Wegfall der Gerderather Hauptschule als Strom- und Energiefresser. Auch die städtischen Gebäude in den Orten, die wegen des Tagebaus aufgegeben werden, sind dementsprechend nicht mehr im Energiebericht gelistet.

Beim Erka-Bad befinde man sich in einem „Optimierungsprozess“, der sich in 2014 schon niederschlagen werde, betonen die Experten der Stadtverwaltung. Darüber hinaus wurden in einer europaweiten Ausschreibung deutlich günstigere Stromabgabepreise festgelegt. Ein Vorteil, der sich aber aufgrund der steigenden Netzentgelte und EEG-Abgabe wieder egalisieren werde.

Doch immerhin steigen die Kosten nicht.

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