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Kleines macht Heinsbergs Stadtfest groß

Von: defi
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Prinzessinnen reiten gerne auf Pferden. Das war schon im Märchen so. Helga, Xenia und Daliane (v.l.n.r.) ging es beim Sommer Boulevard in Heinsberg nicht anders. Fotos (2): defi Foto: defi
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Das Fest der Kulturen zum Heinsberger Sommer Boulevard führte afrikanische Trommeln und Tänze aus Sri Lanka zusammen.

Heinsberg. Goldgräberstimmung in Heinsberg – die gibt es nicht alle Tage. Wie die größten Nuggets, die je am Yukon gefunden wurden, funkelten auch die Augen der kleinen Goldwäscher, die beim Sommer Boulevard bei „Tommy dem Weltenbummler“ auf Schutzsuche gingen.

Mit echtem Goldwäscherwerkzeug der Firma Eastwing suchten die Kleinen nach dem Edelmetall. „Voll cool“, fanden es die meisten. Denn: Kaum hatten sie ein bisschen Sand in die geriffelte Goldwaschschüssel geschüttet, wurden die jungen Goldsucher schon fündig: Katzengold und Halbedelsteine funkelten in der Pfanne.

Es sind die kleinen Events wie dieses, die fast unscheinbar am Rande des Sommer Boulevards stattfinden, die das Heinsberger Stadtfest zu einem Erlebnis für Kleine und Große machen.

Ein Erlebnis war für die Kinder, bei der Wahl zur Blumenprinzessin 2013 teilzunehmen. Günter Kleinen, Marketingbeauftragter des Gewerbe- und Verkehrsvereins Heinsberg, der dieses Stadtfest unter strahlend blauem Himmel an zwei Tagen ausrichtete, begrüßte die Mädchen, die allesamt wie Prinzessinnen aussahen, auf der Bühne. Die junge Daliane wurde Blumenmädchen des Sommer Boulevards 2013. Zweites Blumenmädchen wurde wegen ihres selber schön zurecht gemachten Blumenschmuckes Helga.

Im vergangenen Jahr wurde die kleine Xenia noch Blumenmädchen. Nun wurde sie sogar zur Blumenprinzessin gewählt. Und auch bei der Wahl bewiesen die Veranstalter wieder: Es braucht nicht viel, um die Kinder glücklich zu machen. Man muss es nur anpacken.

Auch die Erwachsenen kamen beim Sommer Boulevard des G&V auf ihre Kosten. Der Samstag lief zwar wie in jedem Jahr etwas ruhiger ab. Aber am Sonntag brummte die Heinsberger City, unzählige Besucher flanierten durch die Stadt.

Viele Händler und Stände in der Innenstadt boten ein zusätzliches Angebot zu den attraktiven Geschäften in der Heinsberger City am verkaufsoffenen Sonntag. Schade fanden es viele Besucher nur, dass einige Geschäftsinhaber ihre Türen am verkaufsoffenen Sonntag des Sommer Boulevards nicht öffneten.

Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder war bei der Eröffnung zu scherzen aufgelegt. Hätten die Veranstalter den Sommer Boulevard schon ein paar Wochen früher veranstaltet, dann wäre der Sommer sicherlich auch früher nach Heinsberg gekommen, meinte er.

Wetterwunder

Tatsächlich kam es den Organisatoren wie ein kleines Wunder vor, dass zum Sommer Boulevard in Heinsberg tatsächlich zwei Tage lang die Sonne vom Himmel lachte.

Auf dem Burgberg rockte das Burgberg-Festival die Stadt, unten in der Stadt zog der Sommer Boulevard die Besucher aus der ganzen Umgebung an. Auf ihren Drahteseln radelten die Teilnehmer des Niederrheinischen Radwandertags durch die City und konnten sich auf dem Fest der Kulturen stärken.

Wolfgang Paulus, Integrationsbeauftragter der Stadt Heinsberg, hatte alles auf dem Rathausplatz zusammengetrommelt, was es an kultureller Vielfalt in der Stadt Heinsberg gibt. Und da Liebe ja bekanntlich durch den Magen geht, auch in anderen Kulturkreisen, boten Afrikaner, Portugiesen und sehr schön gekleidete Frauen aus Sri Lanka typische Speisen ihrer Nationen dar. Sri Lanka glänzte mit Speisen wie Kesari, Vedai und Kadalei. „Wat is dat. Ich hätte gern was“, fragte da mancher hungriger Gast nach der süßen Nachspeise, deren Hauptbestandteil Kichererbsen sind. Fatima reichte marokkanische Kekse und Tee.

Ganz ohne Worte

Auf der Hochstraße schoben sich die Besucher am Sonntag in Scharen vorbei am „neuen Stadtbrunnen“, einem Pantomimen, ganz in weiß, der es plätschern ließ.

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