Hückelhoven - Kinder traurig: Vandalen zerstören Waldhütte

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Kinder traurig: Vandalen zerstören Waldhütte

Von: (nosch)
Letzte Aktualisierung:
Zerstörte Beobachtungshütte
Umgestürzt: In diesem Zustand wurde die Tierbeobachtungshütte vorgefunden. Foto: Polizei

Hückelhoven. Mutwillig zerstört wurde die gerade einmal zwei Wochen alte Tierbeobachtungshütte in einem Waldstück oberhalb des Sportplatzes an der Dionysiusstraße in Hückelhoven-Doveren. Durch Ansägen der Pfosten fiel die Hütte um – was blieb, ist ein Trümmerhaufen. Die Hütte war im Rahmen eines Projekts vom Berufskollegs Geilenkirchen von einem Praktikanten mit zwei Helferinnen gebaut und dem Waldkindergarten Doveren zur Verfügung gestellt worden.

In der Hütte sollten die 20 Kinder im Wald beobachten. An der Seite war das Logo des Laubfrosches angebracht.
„Die Kinder waren sehr traurig, als sie den Trümmerhaufen sahen, der vorher ein Hütte war“, sagte Maja Perske. Sie arbeitet mit zwei weiteren Erzieherinnen in der Einrichtung.

Der Waldkindergarten Doveren wurde  auf Initiative des im Jahr 2002 gegründeten Vereins Laubfrösche  auf einem rund 62.000 Quadratmeter großem Grundstück aus städtischem Besitz gebaut. Im Juli 2003 öffnete der Waldkindergarten Doveren seine Pforten. Unterstützung bei seinem Vorhaben fand der Verein damals sowohl beim Jugendamt der Stadt Hückelhoven als auch beim Kreisverband Heinsberg der Arbeiterwohlfahrt, die den Bau des Kindergartens mit Fachberatern unterstützte.

Im August 2003 wurde eine Blockhaushütte hinter der Grundschule Doveren bezogen, die von den Kindern gern genutzt wird. Kindergarten und Grundschule arbeiten übrigens  eng und, wie von allen Seiten betont wird, „gut“ zusammen. „Es ist nicht das erste Mal“, so Maja Perske, „dass bei uns da am Waldrand etwas zerstört wurde.“  Als die Kinder die Trümmer der gerade fertig gewordenen Hütte für die Tierbeobachtung sahen, hätten sie sich an diese Zerstörungen erinnert und gesagt: „Die bösen Leute.“

Die Tatzeit liegt laut Polizei zwischen Mittwoch, 30. Januar, und Dienstag, 5. Februar. Hinweise werden erbeten an das Kriminalkommissariat in Hückelhoven unter Tel. 02452/9200.

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