Jugendarbeit wächst zusammen

Von: cbo
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Hückelhoven-Ratheim. Die Jugendarbeit im Stadtgebiet Hückelhoven wächst nun zusammen. Aufgrund der Schließung des Gemeindehauses und des Jugendzentrums Refugio in Schaufenberg ist eine Veränderung in der Jugendarbeit der evangelischen Kirchengemeinden in Ratheim-Gerderath und Hückelhoven entstanden. Seit zwei Jahren befanden sich die Mitarbeiter schon im Umbruch und bereiteten die anstehende Zusammenarbeit vor. Für alle Beteiligten steht sehr viel Arbeit auf dem Programm.

Die Schließung des Jugendzentrums in Schaufenberg hat jedoch auch Vorteile gebracht, da sich nun auch zwei Jugendleiter in Millich engagieren können. Als besondere Zielsetzungen ihrer Arbeit sollen die Kompetenzen der Jugendlichen im Bereich Bewegung und Kreativität gefördert werden. Somit werden ganz spezielle Workshops angeboten. Da die restlichen Jugendeinrichtungen in Ratheim, Hückelhoven und Millich erhalten bleiben, musste eine Bedarfsplanung vorgenommen werden. Gemeinsam mit dem Streetworker Markus Bassauer und dem Jugendamt der Stadt Hückelhoven wurde das Stadtgebiet genauer unter die Lupe genommen.

Zielsetzung ist, dass die Jugendleiter wesentlich flexibler vor Ort agieren können. Daraus resultiert, dass die Leiter sich in Projekten, die auf ihre spezielle Ausbildung hin ausgerichtet sind, besonders engagieren können. Für den Leiter von Rainbow in Hückelhoven, Thomas Meuter, ist aber auch der soziale Kontakt zu den Jugendlichen eine unabdingbare Voraussetzung, um seine Arbeit erfolgreich umsetzen zu können. So ist es laut Meuter nicht unüblich, dass die Jugendlichen bei den verschiedenen Freizeitangeboten auch das persönliche Gespräch suchen, um ihre Alltagsprobleme besprechen zu können und gleichzeitig von einer Vertrauensperson außerhalb der Familie emotionale Unterstützung erhalten.

Auch wenn erste Schritte in der Zusammenarbeit gemeistert worden sind, so bleiben weitere Herausforderungen bestehen. Laut Pfarrerin Irene Schlawin geht es dabei beispielsweise um die Fragen der Finanzierung oder des ständigen Austauschs untereinander. Denn nur eine gewinnbringende Zusammenarbeit auf kurzem Weg garantiert eine erfolgreiche Jugendarbeit. Für das neue Jahr stehen zunächst Planungen an, ob neue Angebote für Kinder und Jugendliche eingerichtet werden. Darüber hinaus soll ein gemeinsamer Ausschuss für Kinder- und Jugendarbeit ins Leben gerufen werden. Bis Mitte 2013 soll dieser Prozess abgeschlossen sein.

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