Heinsberg - Jetzt ist es besiegelt: IG Oberbruch 2020 betreibt Festhalle

Jetzt ist es besiegelt: IG Oberbruch 2020 betreibt Festhalle

Von: defi
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Bürgermeister Wolfgang Dieder (l.) und der Vorsitzende der IG Oberbruch 2020, Josef Füßer (r.), unterzeichneten den Vertrag. Fotos (2): defi Foto: defi

Heinsberg. Mit ruhiger Hand setzten Heinsbergs Bürgermeister Wolfgang Dieder und der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Oberbruch 2020, Josef Füßer, am Mittwoch im Rathaus ihre Unterschriften unter den Nutzungsvertrag für die Festhalle Oberbruch.

 Bis zum 31. Dezember 2015 läuft der Vertrag, der die Oberbrucher IG ab sofort zum Festhallenbetreiber macht. Die Stadt wird den Festhallenkomplex in betriebsbereitem Zustand halten. Den Zukunftsplan der IG beschrieb Füßer so: „Ziel des Vereins ist es, die Halle bezüglich der Nutzung so interessant zu gestalten, dass der Eigentümer sich entscheidet, in die Halle zu investieren.“ Bei der Verwirklichung dieses Plans wollen Stadt und Interessengemeinschaft „mit gebündelten Kräften“ an einem Strang ziehen.

Als die Stilllegung der Festhalle, die mit so viel Oberbrucher Geschichte verbunden ist, im Raum stand, hatten Dieder und Füßer die Idee „ausgeheckt“, die nun Wirklichkeit wird. Trotz aller Unkenrufe aus den Reihen der Zweifler à la „Wie soll dat denn gehen?“ packt die IG Oberbruch 2020 mit Unterstützung der Stadt an und kann auf erste Erfolge verweisen. Füßer: „Wir mussten bereits die erste Buchungsanfrage ablehnen. Die Anlaufresonanz war überwältigend, auch dank der Vorarbeit.“

Im Oktober seien die Gesellschaftsräume zu zwei Dritteln besetzt und die Halle jedes Wochenende belegt. „Wo sonst haben wir einen Baukörper mit so viel Möglichkeiten?“ Wenn die Halle als Veranstaltungsort im Kreis so weiterempfohlen werde, dann, so Füßer, „wird das schön!“ 150 Mitglieder hat die IG zurzeit, Tendenz steigend. 30 Personen kümmern sich – in Fachausschüsse aufgeteilt – fast täglich um den Fortbestand des Oberbrucher Wahrzeichens aus den 50er Jahren. Im Juni 2015 wollen sich Stadt und IG an einen Tisch setzen und sehen, wie es bis dahin gelaufen ist und wie es weitergehen kann. Der Bürgermeister sagte: „Wenn nichts geschieht, würde dieses kulturelle Zentrum der Vergangenheit angehören.“

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