Erkelenz - „Ja“ zum Planungsverbund

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„Ja“ zum Planungsverbund

Von: hewi
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Erkelenz. Die Zeit nach dem Tagebau hat man in Erkelenz schon länger auf der Agenda. Um stärker und erfolgreicher auftreten und Themen umsetzen zu können, planen die Anrainer-Gemeinden Mönchengladbach, Titz, Jüchen und Erkelenz einen Verbund und enge Zusammenarbeit bei den Fragen, die die Zeit nach dem Tagebau betreffen.

Nachdem schon zum Jahresanfang entsprechende Ideen diskutiert worden waren, wollen die vier Kommunen nun den Grundstein für diese Zusammenarbeit legen. Und zwar in Form eines gleichlautenden Ratsbeschlusses, der die bislang eher lockere Zusammenarbeit konkretisiert und die Gründung einer gemeinsamen Körperschaft in Aussicht stellt.

Zunächst soll jedoch in einem informellen Planungsverband ein „Masterplan“ für die Region in Tagebaurandlage erarbeitet werden. Daran sollen neben dem Energieunternehmen RWE Power auch die Innovationsregion Rheinisches Revier (IRR) und die Bezirksregierungen Köln und Düsseldorf beteiligt werden. Als politisches Zeichen wird derzeit in den Gremien der Kommunen eine entsprechende Erklärung beraten und verabschiedet.

Darin wird zuerst einmal nur angekündigt, dass eine entsprechende Verbindung geprüft und angestrebt werde. Die sich daraus später ableitende Rechtsform wird benötigt, um Förderanträge zu stellen oder an der IRR teilnehmen zu können, betonte Bürgermeister Peter Jansen bei der Beratung im Ausschuss für Stadtentwicklung.

Dabei müsse der Verband auf Stabilität und Langlebigkeit ausgelegt sein, denn die Auseinandersetzung mit den Folgen des Tagebaus werde mehrere Generationen direkt betreffen, wie es in der Beschlussvorlage hieß. Der Ausschuss empfahl dem Rat, einem Planungsverbund beizutreten. Im Erkelenzer Haushalt für 2015 und 2016 sind jeweils 15 000 Euro zur Kofinanzierung des Planungsprozesses eingeplant.

Der Mönchengladbacher Stadtrat hat der Gründung eines Planungsverbandes zugestimmt.

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