Hückelhoven - Ja sagen und Feste feiern in der ehemaligen Wasserburg

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Ja sagen und Feste feiern in der ehemaligen Wasserburg

Von: hewi
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„Ja, ich will“, sagten Bräutigam Nils Urlass und Braut Sabrina Domscheit im Haus Schnorrenberg unter den wachsamen Augen ihrer Trauzeugen Erik Heilmann, Annalena und Lennox. Foto: hewi

Hückelhoven. Haus Schnorrenberg ist eines der repräsentativsten und mit Sicherheit das älteste Gebäude in Hückelhoven. Erste urkundliche Erwähnungen reichen zurück bis ins 12. Jahrhundert. Künftig wird es auch in vielen Familienstammbüchern auftauchen, denn heute wird das Haus Schnorrenberg als Teil des Pfarrzentrums Hückelhoven auch für festliche Anlässe und Trauungen genutzt.

Am ersten Trauungstag in Haus Schnorrenberg konnte der Standesbeamte Karl-Heinz Stauch gleich dreimal zur Tat schreiten und Paare in den Stand der Ehe heben. Auch Sabrina Domscheit und Nils Urlass gaben sich im Trauungszimmer im ersten Stock der ehemaligen Wasserburg das Jawort. Als Trauzeugen waren der Erkelenzer Erik Heilmann und die beiden Kinder der Braut, Annalena und Lennox angetreten. Auf Annalena wartete eine Überraschung, denn Stauch übertrug ihr kurzerhand einen Teil der Zeremonie, in dem es auch um die zukünftigen Aufgaben der Brautleute ging. Auch Mutter Sabrina hatte sich eine eigene Trauformel zurechtgelegt, in der sie ihrem zukünftigen Gatten versprach, dass es zwar nicht immer leicht, aber stets liebevoll sein werde.

Nicht nur Braut und Bräutigam tauschten Ringe als Symbol für ihre endlose Verbundenheit, auch Lennox und Annalena bekamen jeweils einen Ring als Zeichen der neuen standesamtlich beurkundeten Familie. Mit dem neuen gemeinsamen Namen Domscheit startet die Familie aus Baal nun in ein neues Leben. Gründe zum Feiern hatten die Domscheits mehr als genug, denn nach ihrer Hochzeit konnten sie gleich in den 30. Geburtstag der Braut hineinfeiern.

Auch von der Stadt gab es einen Blumenstrauß, denn die Domscheits hatten dazu beigetragen, dass die Premiere auf Haus Schnorrenberg als Standesamt glatt über die Bühne ging.

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