Islamisches Kulturzentrum: 25 jugendliche „Lebensretter“ mit Zertifikat

Von: Norbert Koenigs
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In der islamischen Moschee in Hückelhoven ging das Projekt „Lebensretter“ mit der Überreichung der Zertifikate zu Ende. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Mit der Überreichung der entsprechenden Zertifikate fand in der islamischen Moschee ein interessantes Projekt seinen Abschluss. Insgesamt 25 Jugendliche hatten den Kurs „Lebensretter“ erfolgreich abgeschlossen.

Hierüber freute sich auch die Initiatorin des Projektes und Frauenbeauftragte des VIKZ, Meral Kalayci. Das Integrationsprogramm habe das Ziel erreicht. Allerdings räumte sie ein, dass es nicht gelungen sei, den interkulturellen Aspekt zu berücksichtigen.

„Das Ziel, ,Lebensretter‘ auszubilden, ist zu hundert Prozent gelungen“, sagte sie. Meral Kalayci kündigte an, nach sechs Monaten wolle man das Gelernte mit einem Schnellkurs wieder auffrischen. Seitens der Stadt Hückelhoven waren der 1. Beigeordnete Helmut Holländer und der Integrationsbeauftragte Schmitz bei der Überreichung der Zertifikate anwesend.

Stadtbeigeordneter Holländer erläuterte, es sei das Ziel des Projektes gewesen, den Jugendlichen Sicherheit im Umgang mit Gefahrensituationen zu vermitteln.

Außerdem sollte die Bereitschaft zum Handeln in Gefahrensituationen gefördert werden. Ein Grundkurs in Erster Hilfe habe hierzu das nötige „know how“ vermittelt.Auch die sozialen Kompetenzen der Jugendlichen wie Disziplin, Umgangsformen, Selbstständigkeit und Teamfähigkeit seien gestärkt worden.

Die Jugendlichen hätten gelernt ,Verantwortung zu übernehmen, die Initiative zu ergreifen und mit Konflikten umzugehen. Holländer dankte allen, die zum Gelingen des Projektes beigetragen hatten, dem DRK, dem VIKZ und besonders Meral Kalayci.

Nach der Überreichung der Zertifikate an die erfolgreichen Teilnehmer luden die Vertreter der Stadt alle Teilnehmer zu einem Eis ein. Dabei bestand Gelegenheit, zu tieferen Gesprächen.

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