In sieben Sprachen die Besucher verzaubert

Von: ulla
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Hückelhoven. Zu einem Konzert hatte der Chor 77 jetzt in die Pfarrkirche St. Dionysius in Doveren eingeladen. Unter dem Motto „Earth Songs – Mensch und Natur“ präsentierte er in der voll besetzten Kirche ein Programm, das die Zuhörer zu Standing Ovations bewegte. In sieben Sprachen sang der Chor unter der Leitung von Guido Janssen Lieder aus verschiedenen Kulturen.

Vor dem Konzert gedachten die Anwesenden des kürzlich verstorbenen Kurt Hopsteins, der fast 25 Jahre den Chor geleitet und zu dem gemacht hatte, was er heute ist. Ehe das Konzert begann, gratulierte Hans Latour, der durch das Programm führte und die einzelnen Stücke kurz vorstellte, dem Dirigenten Guido Janssen zu dessen am selben Tag begangenen Jubiläum „25 Jahre Kirchenmusiker“.

So richtig ans Gemüt ging es mit „Gabriellas Sang“ aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“, in dem von den Träumen und Sehnsüchten einer jungen Frau erzählt wird: „Ich will glücklich leben, weil ich bin, will stark und frei sein… Und den Himmel, an den ich glaube, werde ich irgendwo finden.“ Die Solistinnen waren die Chormitglieder Angelika Meurer, Karin Schmidt und Marlene Wagner.

Die vier letzten Stücke waren das „Gälische Segenslied“ des zeitgenössischen englischen Komponisten John Rutter; das „Lied der Erde“ (Earth Song) vom vor vier Jahren im Alter von 51 Jahren verstorbenen „King of Pop“ Michael Jackson, der darin Krieg und Umweltzerstörung kritisiert; das Preislied der Freundschaft „You’ve got a Friend“ der amerikanischen Songschreiberin, Sängerin und Pianistin Carole King, der einzigen Frau unter den Komponisten, und zum Schluss ein Potpourri aus den vielleicht bekanntesten Melodien von Udo Jürgens: „Aber bitte mit Sahne“, „Mit 66 Jahren“ und „Ich war noch niemals in New York“.

Unbeschwertes Spiel

Als Gäste, die Guido Janssen vorstellte, wirkten mit die Gitarristen Lukas Rinkens und Sonja Nebe, Schüler des weithin bekannten Roman Viazowski. Lukas ist erst neun Jahre alt, besucht die 4. Klasse einer Grundschule und begeisterte mit seinem unbeschwerten Spiel die Zuhörer. Beide brachten mit den Melodien alter Meister auch ein besinnliches Element in den Kirchenraum, passend zum Advent und anregend zur Meditation.

Nach Blumen für den Dirigenten und Geschenken für die Gitarren-Solisten gab es noch zwei Zugaben, von denen die erste genau in die Kirche passte: „Sana, Sananina, Praise the Lord“ ist ein Gospel aus Botswana, und wurde vom Chor in ansteckendem Schwung vorgetragen.

Schließlich war es noch einmal zu hören, das traditionelle „O Shenandoah“.

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