Hundesport: „Cato von Schloss Berge“ ist in Topform

Von: agsb
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Auge um Auge bei bestem Frühlingswetter: Schutzdiensthelfer und Vierbeiner harmonierten bei der Hunde-Frühjahresprüfung in Heinsberg. Am Übungsgelände an der Kempener Straße waren neben Hundefreunden auch viele Zufallszuschauer zu Gast. Foto: agsb

Heinsberg. Ein solch herrliches Frühlingswetter hatte die Ortsgruppe Heinsberg im Verband Deutscher Schafhunde bisher noch nicht bei einer Prüfung erlebt. Die Fährtenprüfung selbst sollte sich als anspruchsvoll herausstellen. „Feld und Flur waren teilweise staubtrocken, die lange Trockenheit und die Sonnenstrahlen machten den Boden knochenhart“, erklärte Uwe Kauhl von der OG Heinsberg.

„Da war es bereits für uns Fährtenleger schwierig, eine Fährte zu legen, damit die Hunde die Spur aufnehmen können.“ Da hatte selbst seine zwölfjährige und sehr konditionsstarke Hündin „Pamela vom Selfkantdom“, selbst Landessiegerin in der Fährtenlegung, ihre Probleme. Wertungsrichter Jürgen Maibüchen hatte zum Start der Frühjahresprüfung reichlich Respekt parat: „Es war eine Höchstleistung von so manchem Vierbeiner.“

Vierbeiner „Cato von Schloss Berge“ erreichte 99 von 100 möglichen Punkten – dies ließ alle staunen, die Experten zollten Ausbilder Wilfried Kirfel von der OG Scherpenseel ein großes Lob. Für Hundeführer Kirfel entwickelte sich ein Tag, an dem alles passte und an dem das Paar durch eine mehr als grandiose Leistung die Qualifikation zur Landesausscheidung in Oberhausen schaffte.

Bereits in der Schutzprüfung (IPO 3) war „Cato von Schloss Berge“ in Hochform, er schien vom Frühlingswetter regelrecht beflügelt und erreichte nach 99 Punkten (zusammengesetzt aus den Prüfungen A (Fährte), B (Unterordnung) und C (Schutzdienst) in der Unterordnung weitere 96 Punkte.

Die gleiche Punktzahl errang das Paar in der C- Prüfung. Es gab verdienten Beifall für insgesamt 291 Punkte von möglichen 300. Diese 291 Punkte gelten als absolute Spitze, und damit war die Qualifikation geschafft.

Platz zwei sicherte sich Meinhard Vieten (OG Heinsberg) mit „Bella von Klinkert“. Hier standen gute 272 Punkte (90/92/90) auf dem Papier. Dritter wurde Günter Schultheiß (OG Hückelhoven) mit „Joey von Karthago“ mit 264 (82/94/88) Punkten. Uwe Kaul belegte mit „Casa von Pentavita“ Rang vier (255), Fünfter wurde Johann Belsch (OG HS) mit „Donn vom Schlackenberger Land“ (239), Sechster Gerd Zimmermanns (OGHS) mit „Axi vom Amberg“ (237). Auf Rang sieben landete Norbert Janzen (OGHS) mit „Locke von Arlett“ (ebenfalls 237).

Im weiteren Verlauf des Tages bestand Norbert Kohnen (OG Scherpenseel) mit seinem „Eiko von Westerloh“ die Begleithundprüfung. In der reinen Fährtenprüfung zeigte Monika Norden mit „Quirle vom Selfkantdom“ mit 98 Punkten eine exzellente Leistung, wie auch Helmut Küppers (beide OG Heinsberg) mit „Aldo“ (90).

Am Übungsgelände an der Kempener Straße schauten im Laufe des Tages viele Wanderer und Radfahrer vorbei. Etliche von ihnen hielten und verfolgten interessiert die Prüfungsvorschriften. Teilweise wurden sie sicherlich angelockt vom Hundegebell. Das galt als sicheres Zeichen, dass der Vierbeiner einen Schutzdiensthelfer in den Schutzhundprüfungen B und C gestellt hatte und diesen dann in Schach hielt bis der Hundeführer weitere Kommandos vor den Augen des Wertungsrichters gab.

Prüfungsleiter war Karin Houben, als Fährtenleger und Schutzdiensthelfer waren Uwe Kauhl und Gerd Zimmermanns im Einsatz.

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