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Hilfe für Zekeriya Kalayci: Große Beteiligung an Typisierung

Von: gp
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Aktion in Hückelhoven: Anette Herda (l.) vom Institut für Transplantationsdiagnostik KMSZ nahm die Typisierung vor. Foto: Passage

Hückelhoven. Nicht nur für die Mitglieder des Hückelhovener Integrations- und Bildungsvereins VIKZ war es ein Schock, als im Sommer bei Zekeriya Kalayci, einem Mitglied des Moscheevereins, Blutkrebs diagnostiziert wurde. Ebenfalls zeigten sich zahlreiche Mitbürger tief betroffen vom Schicksal des 39-jährigen Türken, der zweifacher Familienvater ist.

Nur wenn ein geeigneter Knochenmarkspender gefunden wird, wäre das Leben des zweifachen Familienvaters noch zu retten. Die Mitglieder des Moscheevereins unter der Leitung ihres Sprechers Mehmet Yilmaz waren sich schnell einig: Um das Lebens unseres Mitgliedes zu erhalten, ist eine Typisierungsaktion dringend erforderlich.

Auswertung läuft

Mit dem Düsseldorfer Institut für Transplantationsdiagnostik KMSZ wurde ein geeignetes medizinisches Unternehmen gefunden, das die Typisierung nun im Gymnasium durchführte. „Mit solch einem Ansturm und Hilfsbereitschaft seitens der Bevölkerung haben wir nicht gerechnet“, sagte Mehmet Yilmaz. „Aus allen Teilen der Bevölkerung haben sich zahlreiche Menschen mehrerer Nationen zu dieser Typisierung hier eingefunden.“ Ebenfalls gingen zahlreiche Kuchenspenden und türkische Spezialitäten ein, die während der gesamten Aktion gegen einen geringen Betrag zu erwerben waren.

Allerdings gab es auf die bange Frage, ob durch die Typisierung ein geeigneter Stammzellenspender gefunden werden kann, erst einmal keine Antwort. Während Zekeriya Kalayci gegenwärtig in einer Klinik behandelt wird, muss erst die Auswertung der jeweiligen Proben Aufschluss über das Resultat dieser Aktion ergeben.

Auf einen weiteren Aspekt wies Anette Herda von der KMSZ hin: Neben der Bereitschaft, sich für Zekeriya Kalayci typisieren zu lassen, werden alle Spender in die Kartei aufgenommen. „Unsere Organisation ist weltweit vernetzt, somit sind wir in der Lage, auch anderen an Leukämie erkrankten Menschen zu helfen. Jede neu gewonnene Blutstammzellenspende erhöht die Chancen, für einen Erkrankten einen passenden Spender zu finden.“

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