Hilfarther Schwestern sind bei „Loss mer singe“ erfolgreich

Von: hewi
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Im Februar geht es im Kölner Tanzbrunnen um noch höhere Weihen: „Sösterhätz“ mit den Hilfartherinnen Isabell und Jeanette Classen.

Hückelhoven/Köln. Anfang 2013 gingen Isabell und Jeanette Classen mit ihrer Band Sösterhätz an den Start, um die Karnevalsbühnen der Region aufzumischen. Mit frischen Texten und live gespielten Liedern haben sich die beiden Hilfartherinnen und ihre drei Bandkollegen schnell einen Namen gemacht in der rheinischen Musikszene.

Nun wurde Sösterhätz eine weitere Auszeichnung zuteil, die nicht nur bei Karnevals-Insidern Gewicht hat. Die Band konnte sich beim Casting von „Loss mer singe“ durchsetzen. Der Kölner Verein hatte ins Bürgerhaus Stollwerck eingeladen, wo sich acht neue kölsche Bands den kritischen Augen und Ohren der verwöhnten Zuschauer stellen mussten.

Die Mischung aus karnevalistischer Stimmung mit Rock- und Popelementen kam an, denn nun haben Sösterhätz ein Ticket für die große „Loss mer singe“-Sitzung im Februar im Theater am Tanzbrunnen. „Loss mer singe“ ist in einem Wohnzimmer in Köln-Nippes entstanden und testet jede Session mit Textzette ln auf einer großen Kneipenrunde, ob die neuen Lieder zum Mitsingen und als Thekenhits taugen. Neben rund 30 Kneipen im Kölner Raum ist auch die „Ständige Vertretung“ in Berlin im Zirkel der Testkneipen.

Im Bürgerhaus hatten Sösterhätz 15 Minuten, um das Publikum auf ihre Seite zu ziehen, was ihnen auch gelang. Das Bühnenhandwerk haben beide Schwestern früh gelernt und schon in großen Produktionen Musicalerfahrung gesammelt. Die Qualifizierung hat aber auch einen ganz anderen wert, denn nun sind Sösterhätz ganz und gar im brodelnden Herzen der Karnevalsszene angekommen. Und dort wollten sie auch hin.

Die beiden „Bauerntöchter“, wie sie sich auf der Homepage der Band selbst nennen, haben ihr Fach von der Pike auf gelernt. Schon früh schnupperten sie im Hilfarther Karneval bei Sodekamp die erste Bühnenluft. Nach der Schule studierten beide unter anderem Musical und sind auf den großen Bühnen Deutschlands oft zu sehen und zu hören, unter anderem in Produktionen wie „ABBA“, „Hair“ oder „My fair Lady“.

Und obwohl sich ihre Lebenswege sehr ähneln, brauchten sie noch bis Dezember 2012, bevor sie zum ersten Mal wieder zusammen auf einer Bühne standen. Das können sie in den nächsten Monaten jedenfalls ausgiebig nachholen, wenn es auf die Tour durch die Sitzungssäle und Hallen geht. Informationen zur Band und Links zu den aktuellen Liedern findet man im Netz unter www.soesterhaetz.de.

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