Hell und freundlich: Lambertus-Seniorenzentrum wird umstrukturiert

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Die Bewohner hören dem Klavierspiel eines ehrenamtlichen Mitarbeiters zu. Foto: veröffentlicht werden.

Hückelhoven. Wer das Lambertus-Seniorenzentrum in Hückelhoven sieht, dem fällt als erstes das Schild mit den Worten „Gutes mit einem Lächeln“ auf, das den Eingang zum Gelände kennzeichnet. So lautet das neue Motto der Organisation. Symbolisch verkörpert dies das Logo: Ein lächelnder Mund und darüber das Wort Lambertus unter einem schützenden Halbbogen.

Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzige Neuerung. Es wurden überdies neue Wege beschritten, es wurde umstrukturiert und neu gestaltet.

So wurde die Lambertus gGmbH als neue Trägergesellschaft im vergangenen Jahr gegründet. Geschäftsführer ist Marcel Ballas und Prokurist Daniel Beckers. Alleingesellschafter der GmbH ist der bisherige Träger, die Katholische Kirchengemeinde St. Lambertus und St. Barbara in Hückelhoven. Diese wird durch einen Aufsichtsrat vertreten, der aus Wolfgang Emondts, Christoph Tetz und Olaf Pusch besteht.

Oberstes Ziel des Geschäftsführers ist es, das Haus zukunftsweisend zu gestalten. Und so wurden alte Konzepte gegen neue getauscht. „Lambertus ist mit der alten Einrichtung nicht mehr vergleichbar“, betont Prokurist Daniel Beckers.

Der Fokus der Organisation liegt nun auf fünf Säulen: Die vollstationäre Pflege sowie die Kurzeit- und Verhinderungspflege der Bewohner im Seniorenzentrum Hückelhoven, die Tagespflege in Ratheim, die Betreuung von 130 Seniorenwohnungen mit Serviceleistungen im angeschlossenen Wohnpark, die ambulante Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnparks sowie die Großküche, die „Essen auf Rädern“ für Senioren im Gebiet Hückelhoven, Erkelenz und Umgebung liefert und darüber hinaus mehrere Kindergärten und Schulen mit Essen versorgt.

„Eine zweite Tagespflege soll demnächst auf dem Gelände entstehen. Außerdem soll ein Anbau realisiert werden, mit dem die gesetzliche Anforderung nach 80 Prozent Einzelzimmern bis zum 31. Juli 2018 umgesetzt wird“, sagt Marcel Ballas. Die Neuerungen fallen aber auch äußerlich ins Auge. Das Haus gibt sich offen nach außen, hell und freundlich. So wurden sämtliche Wohnbereiche so gestaltet, dass sie einen einladenden und wohnlichen Charakter haben.

Ein warmes Farbspiel der Wände – mal in Dottergelb, mal in Mintgrün, Böden in Holzstruktur, verbunden mit viel Licht aus einer modernen LED-Beleuchtung – tragen hierzu bei. Die Wohnküchen der einzelnen Bereiche wurden offen gestaltet. Darüber hinaus wurden beschützte Wohnbereiche für demenziell erkrankte Menschen geschaffen.

Im Erdgeschoss befinden sich ein Bistro und eine Vielzahl an Sitzgelegenheiten, welche die Besucher zum Verweilen einladen sollen.

Auch der Konferenzraum wurde modernisiert. Auf jeder Etage werden Mitarbeiter, Bewohner und Kunden von so genannten Motivationsplakaten mit motivierenden Sprüchen angesprochen.

Dass Lambertus auch technisch auf dem neuesten Stand ist, zeigt sich mit dem Präsentationsbildschirm im Foyer der Einrichtung, wo jeder die Aktivitäten, die am Tag angeboten werden, ablesen kann.

„Wir haben multiprofessionelle Wohnbereiche geschaffen für alle, die dort arbeiten und leben. Für die Bewohner bedeutet dies mehr Lebensqualität und die Mitarbeiter können sich mit dem Ort ihrer Arbeit nun viel besser identifizieren“, betont Marcel Ballas.

Die Neugestaltung und Öffnung nach außen impliziert auch, dass Lambertus als eine der ersten gemeinnützigen Einrichtungen im Kreis eine eigene Facebook-Seite hat, auf der Aktuelles, Neuigkeiten und Bilder veröffentlicht werden.

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