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Heinsberger dürfen sich über sinkende Müllgebühren freuen

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Müllgebühren
Der Restabfall wird deutlich günstiger: Die Heinsberger dürfen sich über sinkende Müllgebühren freuen. Symbolbild: dpa

Heinsberg. Die Heinsberger dürfen sich freuen, denn ab dem ersten Januar nächsten Jahres werden die Gebühren für die Restmüllbeseitigung deutlich sinken. Die entsprechende Änderungssatzung wurde jetzt einstimmig von den Mitgliedern des Rates beschlossen.

Ursache für diesen Schritt ist der Kreis Heinsberg, denn dieser wird seinerseits die Gebühren im Mittel um rund 16 Prozent senken. Für die thermische Behandlung von Rest- und Sperrmüll werden zum Jahresbeginn die Gebühren von bisher 132 Euro auf 103 Euro je Tonne heruntergefahren.

Der Kreis hatte zum 1. April 2013 Transport und Entsorgung von Rest- und Sperrmüll für neun Jahre neu vergeben: an die Schönmackers Umweltdienste, welche die Müllverbrennungsanlage Asdonkshof im Kreis Wesel nutzen, und an die EGN Entsorgungsgesellschaft Niederrhein (Mitgesellschafter der MVA Weisweiler). Als Folge der neuen günstigeren Verträge konnten bereits für das Jahr 2014 die Gebühren deutlich reduziert werden: um 18 Prozent.

Beim 60-Liter-Behälter und zweiwöchentlicher Abfuhr sinken die Kosten von 81,88 auf 71,38 Euro, beim 80-Liter-Behälter von 109,18 auf 95,17 Euro und beim 120-Liter-Behälter von 163,76 auf 142,76 Euro. Der 240-Liter-Container verursacht für den selben Zeitraum nur noch Kosten in Höhe von 285,52 Euro im Vergleich zu den 327,53 Euro in diesem Jahr. Bei 770 Litern und wöchentlicher Entsorgung sinken die Kosten von 2101,64 auf 1832,06 Euro. Der gleiche Behälter bei zweiwöchentlicher Leerung verursacht nur noch Kosten von 916,03 Euro (1050,82 Euro).

Die Jahresgrundgebühr wird allerdings aufgrund allgemeiner Preissteigerungen und geringerer Abfallmengen von 5,89 Euro auf 6,30 Euro je Einwohner angehoben, bestätigte die Heinsberger Verwaltung. Insgesamt führen die Gebührenanpassungen des Kreises dennoch zu einer Einsparung in Höhe von etwa 250.000 Euro.

Auch die Entsorgungsgebühr für die Beseitigung des Haussondermülls durch den Kreis wird um zehn Cent von 0,85 auf 0,75 Cent sinken. Die Ersparnis für die Stadt Heinsberg beträgt hier etwa 5000 Euro.

In Sachen Bioabfall müssen die Bürger allerdings im nächsten Jahr etwas tiefer in die Tasche greifen. Der entsprechende Gebührenhaushalt sieht nämlich eine Gebührenerhöhung vor. Die Tonnagen zur Verwertung des Bioabfalls sind von 1600 Tonnen im Jahr 2011 auf etwa 2100 Tonnen in diesem Jahr gestiegen. Durch das stetig wachsende Aufkommen von Bioabfall zur Verwertung sind im Jahr 2015 Fehlbeträge aus den Jahren 2012 und 2013 von insgesamt 16.257,39 Euro auszugleichen.

Für die Bürger heißt das im Klartext: zahlen sie in diesem Jahr noch 18,36 Euro für die 80-Liter-Biotonne bei zweiwöchentlicher Abfuhr, werden es im nächsten 22,41 Euro sein. Beim 120-Liter-Behälter und zweiwöchentlicher Abfuhr steigen die Kosten von 27,55 Euro auf 33,61 Euro. Die 240-Liter-Tonne wird um 12,14 Euro teurer. Ihre Gebühr steigt von 55,09 auf 67,23 Euro.

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