Wegberg - Haushaltsplanentwurf: Lob für kommissarischen Kämmerer Bertrams

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Haushaltsplanentwurf: Lob für kommissarischen Kämmerer Bertrams

Von: hewi
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Wegberg. Der Haushaltsplanentwurf für 2013 ist auf der Zielgeraden, nachdem er am Dienstag im Wegberger Haupt- und Finanzausschuss mehrheitlich Zustimmung gefunden hatte. Bei acht Enthaltungen machten die Ausschussmitglieder den Weg frei, um im Rat am Donnerstag über das Zahlenwerk abzustimmen, das der kommissarische Kämmerer Hans Bertrams erarbeitet hatte.

Der Plan weist zwar ein Defizit von rund 3,2 Millionen Euro auf, ein Haushaltssicherungskonzept konnte jedoch abgewendet werden. Trotz des Defizits sieht Bertrams einen „positiven Trend“, wie er im Ausschuss hervorhob.

Nachdem sich die Kreisumlage und die Steuereinnahmen positiv entwickelt haben, ist bei den Schlüsselzuweisungen ein Einbruch von rund 2.3 Millionen Euro zu verzeichnen. Der Einfluss, den die nach unten korrigierten Einwohnerzahlen von knapp 29.000 auf rund 27.900 auf die Schlüsselzuweisungen haben werden, sei derzeit noch nicht absehbar, wie Bürgermeister Reinhold Pillich betonte.

Einige der eingestellten Haushaltsposten wurden länger diskutiert und geschoben oder nach unten korrigiert. Auch die Kreditsumme zur Liquiditätssicherung wurde nach kurzer Diskussion von den von der Verwaltung vorgeschlagenen 15 Millionen auf zwölf Millionen nach unten korrigiert.

Gekürzt wurden zum Beispiel die Positionen für den Unterhalt der Spielplätze auf dem Stadtgebiet (um 20 000 auf 30 000 Euro), auf Eis gelegt wurden die Ansätze für die Bau- und Sanierungsmaßnahmen an der Edith-Stein-Schule und der Grenzlandring-Schule. Hier erwartet die FDP ein umfassendes Konzept zum Thema Inklusion an den weiterführenden Schulen, damit nicht im nächsten Jahr abgerissen wird, was in diesem Jahr gebaut wurde. Dies kritisierten die Sozialdemokraten, die gerade angesichts des Wettbewerbs der Schulstandorte eine weitere Attraktivierung der Wegberger Schulen wünschen würde.

Unberührt von der Sperrung bleiben die Fortsetzungen der Sanierung am Maximilian-Kolbe und an der dreifach-Turnhalle.

Mit ihrer Forderung nach der Einstellung von 100.000 Euro für ein „gesamtstädtisches Entwicklungskonzept“ durch einen externen Dienstleister konnte die SPD keine Mehrheit im Ausschuss finden. Diese Aufgabe liege bei der Stadtentwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SEWG), wie die CDU entgegenhielt.

Am Donnerstag muss der Haushaltsansatz nur noch den Rat passieren, dann ist er in trockenen Tüchern. Der bislang kommissarische Kämmerer Hans Bertrams machte angesichts seines kaum kritisierten Zahlenwerkes eine gute Figur, was ihm auch von den Ausschussmitgliedern bescheinigt wurde.

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