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Hauch von Royal Albert Hall weht durch den Pfarrsaal

Von: hewi
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Erkelenz. „Heute soll der Musica zu Ehren ein Festtag sein“, hieß es im Auftaktlied des Konzerts, zu dem die Chorgemeinschaft, bestehend aus dem Städtischen Gesangverein Erkelenz und dem MGV Concordia Lövenich, in das Erkelenzer Pfarrzentrum eingeladen hatte.

Aus Anlass des 170-jährigen Bestehens des „Städtischen“ boten die Sänger unter dem Dirigat von Chordirektorin Gabriele Köhler und mit Klavierbegleitung durch Helmut Misgaiski eine Zeitreise durch die Chorgeschichte. Unterstützung erhielten sie vom Frauenchor Arion aus Velbert, der ebenfalls von Köhler geleitet wird. Vor dem Gesang der Männer gab es im gut gefüllten Pfarrsaal viele lobende Worte für den 1843 gegründeten Verein.

Bürgermeister Peter Jansen als Schirmherr dankte dem Verein, der ein Kulturträger der Stadt Erkelenz sei und mit seinem Vereinsleben ein wichtiges Angebot für die Gesellschaft darstelle.

Günther Merkens skizzierte in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Heimatvereins der Erkelenzer Lande die lange Geschichte des „Städtischen“ und zitierte dabei aus der Chronik, nach der der Verein schon 1904 wegen Nachwuchsmangels besorgt gewesen sei, ob er eine Zukunft hat.

Unter den herausragenden Konzerten erwähnte Merkens eines vor 63 Jahren, bei dem der Chor mit Mitgliedern der Wiener Philharmonie musizierte. Die jetzige Zusammenarbeit mit Concordia Lövenich zeige das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Stadt Erkelenz.Nach vielen Worten kam dann endlich das Liedgut zu seinem Recht.

Mit „Die Ehre Gottes in der Natur“, „Juchhei, dich muss ich haben!“ und „Freude“ präsentierte sich die Chorgemeinschaft als profunde Interpretin der klassischen Chormusik. Anschließend lieferte Arion mit „Haidenröslein“ und „Rossiniana“ eine Kostprobe seines Könnens. Der seit 1970 bestehende Frauenchor trage den Namen des ersten Dichters und Sängers der griechischen Mythologie, klärte Köhler auf.

Seine Qualität bewies anschließend Arion mit „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ , „What a Wonderful World“ , „Singin‘ In The Rain“ und mit dem Paradestück des Chors „Schau, was Liebe ändern kann“. Da mussten sich die Männer schon anstrengen, um mitzuhalten, was ihnen mit „Spanish Eyes“ und „Hello Dolly“ auch gelang. Ihrer gesungenen Aufforderung „Sing mit mir“ kamen die Frauen gerne nach, und gemeinsam brachten sie in den Pfarrsaal einen Hauch der Royal Albert Hall.

Gemeinsam stimmten sie die „Klänge der Freude“ an, mit denen die legendäre Nigth of The Proms alljährlich beendet wird. Gar kein Wunder, dass das zufriedene Publikum dieses Stück als Zugabe gerne auch ein zweites Mal hören durfte.

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