Heinsberg-Unterbruch - Harald I. und Ramona auf dem Thron der närrischen Macht

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Harald I. und Ramona auf dem Thron der närrischen Macht

Von: anna
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Das Prinzenpaar der KG Ongerbröker Kohmule, Harald I. und Ramona (Ehepaar Heffels), mit den Adjutanten Carina Frenken (links) und Willi Jansen-Wallraven (rechts) bei seiner Proklamation. Foto: anna
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Sie sind eine wahre Augenweide und bereiteten dem begeisterten Publikum viel Freude: die Mariechen Julia Burhof, Desiree Seixas, Jule Meyers und Loraine Winkens (von links). Foto: anna

Heinsberg-Unterbruch. Mit einer Rede ganz besonderer Art hob Unterbruchs Ortsvorsteher Jupp Hansen die neuen Tollitäten der KG Ongerbröker Kohmule, Harald I. und Ramona (Ehepaar Heffels) auf den Thron ihrer närrischen Macht. Geschickt hangelte er sich von einem zum anderen eingespielten Schlager, bei dem das Narrenvolk auf der Bühne und die Jecken im Saal jeweils kräftig mitmachten.

Dass sich der Prinz, aus Erkelenz stammend, in Unterbruch, „dem schönsten Stadtteil der Kreisstadt Heinsberg“, niedergelassen habe, unterstrich Hansen natürlich mit dem Heinsberg-Lied „Heinsberg, Du bist wunderbar“. Mit seinem Grundsatz „Nie wieder Alkohol“ sei er das beste Beispiel dafür, dass man auch ohne Alkohol vortrefflich feiern und Spaß haben könne. Beim Blick auf das Modelleisenbahn-Hobby des Prinzen durfte das Lied vom Lummerland nicht fehlen.

„Ramona, Ramona“ schallte es durch die voll besetzte Halle, als sich Hansen der Prinzessin widmete. Vier Kinder hat das Paar inzwischen, drei Töchter und einen Sohn. Alle hätten sich schon mit dem Bazillus Karnevalitits infiziert, wusste der Ortsvorsteher zu berichten. Die Töchter tanzen, Sohn Aaron ist der Kinderprinz der Gesellschaft, und Mutter Ramona betreut die Kindergarde. Da fehlte halt nur noch der Papa. „Ganz einfach was Verrücktes tun“, lautete da das passende Lied. „Wenn ich sehe, mit welcher Freude und Begeisterung unser neues Prinzenpaar hier eingezogen ist und die Bühne im Sturm erobert hat, dann kann ich nur feststellen: Ein besseres Prinzenpaar konnte man wohl kaum finden“, schloss Hansen, überreichte dem Prinzen sein Zepter und der Prinzessin einen Blumenstrauß, bevor er dem Prinzenpaar das Mikrofon für eine kurze Rede überließ.

Begleitet wird das Prinzenpaar von drei ehemaligen Tollitäten, von Geschäftsführer Willi Jansen-Wallraven sowie von Carina Frenken und Tobias Gillissen. Kinderprinz Aaron Heffels regiert die kleinen Narren zusammen mit Prinzessin Kristina Kupreit. Junge Verstärkung haben auch die Mariechen der Gesellschaft erhalten. Vor Loraine Winkens, Jule Meyers und Desiree Seixas eroberte die kleine Julia Burhof (8) im gleichen Kostüm wie es ihre Trainerin Desiree Seixas trägt, die Herzen der Zuschauer. Gekonnt wie ihre großen Vorbilder wirbelte sie bei ihrem ersten Auftritt über die Bühne. Viel Applaus ernteten natürlich auch die übrigen tänzerischen Eigengewächse der Gesellschaft: die Minigarde, die Kindergarde und die Funkengarde sowie die Showtanzgruppe „Enjoy“ mit dem Thema „Vampire“. Ins Weltall beförderten „Die Schöppendales“, das Männerballett der Kohmule, die Narren im Saal.

Aus Viersen war Frank Bühler angereist, der den Jecken aus seinem Leben als Müllmann berichtete und in Heinsberg auch noch eine weiße Tonne einführen wollte. „Für Schnee!“, rief er verschmitzt ins Publikum. Die Tonne werde im Juli gelehrt und der Inhalt von der Stadt als Löschwasser an die Feuerwehr verkauft.

Nach dem Aufmarsch der Vertreter des Komitees Heinsberg Karneval, des Stadtprinzenpaares mit dem KV Kerkever Jekke und der übrigen Gesellschaften im Saal unterhielt Willi Wilden aus Bornheim das Publikum musikalisch, ebenso wie die beiden „Lausbuben“, Uwe Hilgers und Manfred Schaffrath aus Myhl.

Die Lachmuskeln ihrer Zuhörer strapazierten auch „De Huusmeister vom Bundesdaach“, Axel Foppen und Frank Fander aus Sankt Augustin. Das Finale des Programms, das die Narren fast sechs Stunden fesselte, bestritt die Band „Hat Wat“ aus Süsterseel.

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