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Große europäische Literatur auf Höngener Bühne

Von: sev
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Im Kulturhaus Höngen rezensierte Gregor Seferens in einen illustren Kreis den holländischen Schriftsteller Maarten `t Hart. Foto: F. Severins

Selfkant-Höngen. Die ganz große europäische Gegenwartsliteratur gab es im Kulturhaus Höngen zu hören, als der Höngener Übersetzer Gregor Seferens den holländischen Schriftsteller Maarten t Hart in einem illustren Kreis rezensierte.

Zunächst stellte Seferens den Literaten Maarten t Hart, der in vielen Fachblättern hochgelobt wird, vor. Anschließend las Seferens einige Episoden aus dem Buch „Unter dem Deich“.

Der Schriftsteller t Hart beschreibt in seinem Werk autobiografisch gefärbt den Alltag in dem Elendsviertel von Maassluis, in dem Maarten t Hart in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts aufgewachsen ist.

Elendsviertel von Maassluis

Die Zuhörer erfahren von dem sanierungsbedürftigen Viertel aus schmalen Gassen, alten baufälligen Häuschen mit winzigen Räumen, Kohleöfen, die meist ohne Badezimmer bestanden. Seferens selbst schildert, wie strenggläubig die Bewohner des kleinen Örtchens waren – hauptsächlich lebten dort Protestanten und Kalvinisten. Ein Andersdenken kam für die meisten der dort Lebenden nicht in Frage. Weiter erzählt Maarten t Harts Werk über eine hochbegabte junge Frau namens Clazien, die aus ärmlichen Verhältnissen stammt und keine höhere Schule besuchen darf, da ihr Vater ihre Begabung nicht zu schätzen weiß.

Glück hält nicht

Hinterher lernt Clazien den ruhigen Piet kennen, sie heiraten, werden Besitzer eines Lebensmittelladens, doch das anscheinende Glück wert nicht lange. Sie begegnet Jan, den neuen Lehrer in der Stadt und weckt in ihr eine intellektuelle Gemeinsamkeit.

Nach einer guten Stunde lässt Gregor Seferens die Zuhörer zu Wort kommen, schnell entwickelt sich ein reger Dialog, denn einige der Anwesenden haben schon etliches von Maarten t Hart gelesen, einer sogar in der niederländischen Sprache.

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