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Grasbürger feiern ihr 50-jähriges Bestehen mit viel Hokuspokus

Von: agsb
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Das Grasbürger Dreigestirn feiert inmitten der Jubilare der KG Grasbürger Randerath-Himmerich. Foto: agsb

Heinsberg-Randerath. In diesem Jahr ist alles anders im Grasbürger Land. Mit Magie und Hokuspokus feiert die Karnevalsgesellschaft ihr 50-jähriges Bestehen. Und so ging es – noch bevor der Elferrat, Trommlerkorps, Tanzgarden, Mariechen, Elferrat und Dreigestirn einzogen ganz magisch nach dem Motto „Abrakadabra Simsalabim“ in dem Kindermusical um Aladins Wunderlampe.

Ein zauberhafter Auftritt von etwa 30 Kindern und Jugendlichen aus Randerath. Wer dann Tina Stepprath als Moderatorin auf der Bühne erwartet hatte, wurde überrascht. Sie erwartet Grasbürgernachwuchs und deshalb musste der Vorsitzende, unterstützt von Birgit Bertram, selbst ans Mikrofon.

Das weibliche Dreigestirn Prinzessin Ilona, Jungfrau Martina und Bäuerin Petra sorgten bei der sehr stimmungsvollen Proklamation mit ihrem Sessionslied für Begeisterung. Tanzmariechen Nina Reinert bereitet sich derzeit auf die Meisterschaft vom Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAG) vor, wie gut trainiert sie ist, zeigte sie auf der Randerather Bühne, und sie wurde ebenso gefeiert, wie die Funkengarde, die anschließend regelrecht über das Bühnenparkett zu schweben schien.

Vom VKAG wurde Beiratsmitglied Markus Joußen begrüßt. Dieser hatte nicht nur Ehrenurkunden und eine Jubiläumsschleife für die Standarte im Gepäck. Wolfgang Hensen erhielt für seinen großen Einsatz im Brauchtum. Gudrun Melder wurde mit dem Grenzlandwappen ausgezeichnet, auch sie zeigte ehrenamtliches Engagement im Elferrat und im Tulpensonntagszug.

Den VKAG-Verdienstorden in Gold sollte Helmut Kohlwey wegen seines jahrzehntelangen unermüdlichen Einsatzes zum Wohle der Gesellschaft verliehen werden, eine Krankheit verhinderte jedoch die Übergabe. Einen tosenden Applaus gab es trotzdem und die Ehrung wird in einem würdigen Rahmen nachgeholt. Vom Verein wurden Melanie Rick und Saskia Rick für ihren Einsatz in der Tanzgruppe ausgezeichnet und für 15 Jahre (elf Jahre als Mariechen) aktives Tanzen erhielt Alessa Marx eine Anerkennung.

Im Laufe des Abends zeigten dann Alessa Marx, Luzie Graab sowie die Prinzengarde ihr tänzerisches Talent. Rund ging es als Helga Prief alias Appolonia die Bütt betrat. Da blieb kein Auge trocken.

Was die Alt-Stars drauf haben, präsentierten acht Damen und ein junger Senior im Showtanz. Die Karnevalsband „De Klöschköpp“ aus Klinkum holte anschließend den Kölner Dom nach Randerath und die Kinder des Dreigestirns überraschten das Publikum mit ihrem Tütentanz. Nach den Auftritten der Grashopper und des Männerballetts lies es sich das Dreigestirn nicht nehmen musikalisch ein wenig über „das bisschen Haushalt“ zu plaudern.

Das Finale wurde nach Mitternacht eingeläutet und da schien immer noch niemand müde zu sein. „Es war vielleicht die beste Sitzung hier in Randerath, in der Halle herrschte eine Superstimmung“, freute sich Vorsitzender Karl-Peter Bongartz.

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