Gospelworkshop: Mit Rhythmus und Soul Gott preisen

Von: Johannes Bindels
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Johanna Weber und Gospelchor begeisterten das Publikum beim Konzert in der Christuskirche. Foto: Bindels

Heinsberg. Mal laut, mal leise, aber stets rhythmisch und melodisch, spontan und gekonnt präsentierten sich die Teilnehmer des zweiten Gospelworkshops der evangelischen Kirchengemeinde Heinsberg beim Abschlusskonzert auf der Bühne.

In dem dreitägigen Workshop unter der Leitung der Musikpädagogin Johanna Weber konnten Musiklaien und erfahrene Chormusiker erste Erfahrungen mit dem Gospelgesang machen.

Zum Abschluss präsentierten die 42 Teilnehmer des Workshops in einem Konzert begeisternde Gospelchorbeiträge. „Begonnen haben wir mit Stimm- und Atemtechniken, um dann mit Rhythmikübungen ein Gefühl für Gospelmusik zu entwickeln“, ließ Johanna Weber Einblicke in den Beginn der dreitägigen Arbeit gewähren.

Funke zündet

Die Organisation für vier männliche und 38 weibliche Teilnehmer regelte sie im Team mit Juliane Reiter, Brigitte Gorny und Waltraud Weber. Wichtig sei ihr, dass der Funke beim Gospel zünde, denn Gospelmusik erarbeite man sich nur mit dem ganzen Körper und Herzen, betonte sie.

In der vollbesetzten Christuskirche blickte ein erwartungsvolles Publikum den Beiträgen des frisch zusammengestellten Chors entgegen. Musikalisch unterstützt wurden Waltraud Weber und der Chor von einer Band, in der Daniela Burbach (Gesang und E-Klavier), Günther Schmitz (Bass), Guido Kindgens (Gitarre) und Markus Nowak (Schlagzeug) ihr Können unter Beweis stellten.

„Nicht irgendwelche Schlager werden sie hören, sondern das gesungene Lob Gottes“, machte Pfarrer Martin Jordan dem Publikum Lust auf das Konzert. Mit Beiträgen wie „Bless the Lord“, „Hallelujah you´re worthy“, aber auch mit „Gott sei über dir“ folgten schon im ersten Teil des Konzerts den Worten des Pfarrers Taten.

Mit einer gelungenen Moderation nahm Johanna Weber die Besucher mit auf die musikalische Reise in den Gospelgesang, lenkte den Blick aber auch auf das christliche Miteinander. „Das heutige Konzert ist als Benefizkonzert ausgelegt. Die Teilnehmer des Workshops haben Schönes erlebt. Die Spenden am heutigen Tag wollen wir an das Frauenhaus in Heinsberg geben. Denn dort sind Menschen, die unsere Unterstützung benötigen, damit sie ebenfalls Schönes wieder erleben können“, erklärte Weber. Die Leiterin des Frauenhauses, Marietta Ringering, konnte am Ende hocherfreut 800 Euro an Spendengeldern für ihre Arbeit in Empfang nehmen.

Der weitere Verlauf des Konzertes mit den Beiträgen „Angel“, „You are holy“ und dem Solobeitrag „Hallelujah“ (Johanna Weber) ließ den Funken endgültig überspringen.

Mit dem gemeinschaftlich von Chor und Publikum gesungenen „Amen“ entstand eine rhythmische Gemeinschaft und Verbundenheit, bei der alle mitgerissen wurden.

Nach dem letzten Stück „I can go to the Rock“ drang noch das freudige Singen der Zugaben bis auf die Straße hinaus, so dass vorbeigehende Passanten sich einbeziehen ließen und die Kirche betraten.

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