Kreis Heinsberg - Glasfasernetz soll es auch in Gewerbegebieten geben

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Glasfasernetz soll es auch in Gewerbegebieten geben

Von: disch
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Glasfaser
Glasfasernetz soll es auch in Gewerbegebieten geben. Symbolbild: dpa

Kreis Heinsberg. Die Deutsche Glasfaser sei dabei, einen ­eigenen Provider (Flink-Business) zu gründen, der „mit einem auf Unternehmen zugeschnittenen Geschäftsmodell ein Angebot für Unternehmen in Gewerbegebieten ent­wickelt“. Dies erklärte Landrat Stephan Pusch auf eine Anfrage der CDU-Kreistagsfraktion zur Einbeziehung von Gewerbe- und Industriegebieten in den Breitbandausbau.

Grundsätzlich werde aber auch das Glasfasernetz für Gewerbegebiete ein „offenes Netz“ sein, sodass jederzeit für weitere Provider die Möglichkeit bestehe, ihre Dienste anzubieten, sagte Pusch.

Privathaushalte und Unternehmen hätten unterschiedliche Anforderungen an das Glasfasernetz und somit an die Provider, erklärte der Landrat. Für die Deutsche Glasfaser als Investor ergebe sich darüber hinaus als wesentlicher Unterschied, dass in Gewerbegebieten die Strecken zwischen den einzelnen Nutzern deutlich länger und somit die Investitionskosten für die Herstellung des einzelnen Anschlusses deutlich höher seien. Deshalb müsse für die Industrie- und Gewerbegebiete ein anderes Geschäftsmodell entwickelt werden.

Analog zum Glasfaserausbau in den Siedlungsbereichen sollen laut Landrat auch die Gewerbegebiete phasenweise ausgebaut werden. Die Deutsche Glasfaser habe für den Start sieben in Betracht kommende sieben Gebiete identifiziert. Gewerbegebiete würden nämlich nur dann ausgebaut, wenn angrenzende Wohngebiete mit Glasfaser-Anschlüssen erschlossen würden. Demzufolge müsse dort die 40-Prozent-Anschlussquote erreicht worden sein; im Gewerbegebiet selbst werde die 40-Prozent-Quote nicht gelten.

Es sei vereinbart, dass die Wirtschaftsförderungsgesellschaft gemeinsam mit der Deutschen Glasfaser alle Unternehmen aus diesen Gewerbegebieten einlade, um das Angebot von Deutsche Glasfaser und Flink-Business vorzustellen. Der Baukostenzuschuss, der von den Unternehmen zu leisten sei, werde zwischen mehreren Hundert Euro und wenigen Tausend Euro liegen. Die monatlichen Kosten seien moderat.

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