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Gläubige pilgern hoch zu Ross

Von: WiSch
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Ein seltenes Bild bietet die Kevelaergemeinschaft Haaren-Bocket beim Einzug in Kevelaer: Traditionell verstärkt eine Gruppe Pilger zu Pferd alljährlich die Wallfahrt. Foto: Schröders
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47 Fußpilger der Kevelaergemeinschaft Haaren-Bocket kehrten am Sonntag nach viertägiger Fußwallfahrt in den niederrheinischen Wallfahrtsort Foto: Archiv/Schröders

Waldfeucht-Haaren-Bocket. „Nach einer Zeit des Unterwegsseins heimkehren zu können, ist immer ein schönes Erlebnis“, fasste Jochen Houben die Empfindungen der 47 Fußpilger der Kevelaerbruderschaft Haaren-Bocket zusammen, als sie jüngst von Pfarrer Heinz-Wilhelm Vollberg unter musikalischer Begleitung des Haarener Musikvereins am Alten Sportplatz in Haaren empfangen wurden.

Vier Tage zuvor hatten sich die Fußpilger unter dem Leitwort „Ein Haus voll Glorie schauet weit über alle Land“ auf den gut 70 Kilometer langen Fußweg in den niederrheinischen Marienwallfahrtsort gemacht und waren damit zur 38. Wallfahrt der Kevelaergemeinschaft aufgebrochen.

Ein besonderes Bild bot die Haaren-Bocketer Fußpilgergemeinschaft bereits bei ihrem Einzug einen Tag später in Kevelaer: vom Ortsrand Kevelaers bis zur Basilika begleiteten zehn Reiter zu Pferd die Fußprozession. Zeitgleich mit den Fußpilgern waren auch die Reiter um Hans-Hubert Storms zu Pferd in den Wallfahrtsort aufgebrochen.

Gemeinsam mit den rund 60 Fahrrad- und den über 140 Bus- und zahlreichen Autopilgern begingen die Pilger den Höhepunkt der Wallfahrt in Kevelaer. Nach dem Empfang in der Basilika erfolgte der traditionelle Kreuzweg in der Pax-Christi-Kapelle. Am Abend fand die Lichterprozession um das Gnadenbild mit der anschließenden Verabschiedung der Buspilger statt.

Für die musikalische Begleitung der Pilger in Kevelaer sorgten eine Delegation des Haarener Musikvereins und die Schola des Kirchenchores. Auf dem Rückweg von Kevelaer stand im Mittelpunkt der Besinnung das Gebet um die Einheit der Christen in einer Kirche. Bevor die Fußpilger ihren Heimatort erreichen, legen sie eine letzte Pause mit Besinnung in der schmucken Kirche im kleinen Marienwallfahrtsort Ophoven ein.

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