Erkelenz-Gerderath - Gerderath hechelt anderen Orten in Sachen Glasfasernetz hinterher

Gerderath hechelt anderen Orten in Sachen Glasfasernetz hinterher

Von: hewi
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Erkelenz-Gerderath. Überall in den Ortschaften im Erkelenzer Land werben Plakate für „40“. Was auf den ersten Blick wie ein Wahlplakat für eine sehr selbstbewusste Partei aussieht, ist in Wirklichkeit die Werbung für das Glasfasernetz, das im Kreis gelegt werden soll.

Gemeint ist nämlich die jeweilige Anzahl der Haushalte in den Ortschaften, die sich für einen Anschluss an das Glasfasernetz entscheiden würden. Das will die deutsche Glasfaser legen, wenn das Interesse groß genug ist. In Gerderath tritt die Werbung um Interessenten anscheinend auf der Stelle, wie auf der letzten Sitzung des Bezirksausschusses berichtet wurde. Gerade einmal 27 Prozent der Gerderather Haushalte haben bislang unterschrieben.

Dies würde bedeuten, dass schlimmstenfalls alle Ortschaften außer Gerderath mit der neuen schnellen Gasfasertechnologie verkabelt würden. Deshalb beantragt der Bezirksausschuss eine Fristverlängerung bis zum 9. September, um die noch benötigten 13 Prozent zusammen zu bekommen. „40 Prozent Zustimmung für 100 Prozent Gerderath“, brachte Silvia Ortmann das Ziel auf den Punkt. Gemeinsam mit Leo Schmitz und anderen Bürgern trommelt sie unentwegt für Glasfaser und die Chancen, die sich dem Ort damit bieten.

Das Engagement der Bürgerinitiative fand beim Ausschussvorsitzenden Peter London lobende Worte. Er verwies darauf, dass in Gerderhahn, das ebenso wie Houverath und Golkrath zum Gerderather Bezugsgebiet gehört, bereits 52 Prozent Zustimmung erreicht habe. Wegen der breiten Akzeptanz werde Gerderhahn auch ans Glasfasernetz angeschlossen, wenn Gerderath die nötige Zahl der Teilnehmer nicht zusammenbekäme.

Ortmanns kündigte weitere Infostände an und würde auch vor Hausbesuchen nicht zurückschrecken, um die 40-Prozent-Martke zu knacken. Geplant ist auch ein Flyer in türkischer Sprache, um die Zielgruppe zu erweitern und die Informationen leicht verständlich anzubieten. Der Ausschuss begrüßte die Arbeit der Bürgerinitiative und sprach sich für eine Verlängerung der Abgabefrist beim Serviceprovider aus.

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