Wassenberg-Effeld - Gala: Effelder Karnevalisten lassen keine Langeweile aufkommen

Gala: Effelder Karnevalisten lassen keine Langeweile aufkommen

Von: agsb
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Hensel und Gretel trafen im Effelder Märchenwald auf die drei heilige Könige, die sich auch im Wald verirrten. Foto: agsb

Wassenberg-Effeld. Die Gala der Karnevalsgesellschaft Kaffeemänn ist stets eine besondere Gala – so auch in diesem Jahr. Satte 25 humorvolle Programmpunkte boten die Kaffeemänn, die so keine Langeweile aufkommen ließen.

Sitzungspräsident Markus Peggen begrüßte zunächst Prinz Pascal (Schüren) und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Julia (Issel). Der Empfang und Einzug des Prinzenpaares und Elferrates war schon stimmungsvoll. Generell präsentierten sich die Kaffeemänn wieder von ihrer besten Seite und zeigten und einen großen Mix aus Büttenreden, Tanz und Akrobatik.

Der Elferrat selbst lief zur Hochform auf, als sie die Geschichte aus dem Effelder Märchenwald uraufführten. Darin verirrten sich Hensel und Gretel im tiefen Effelder Märchenwald, trafen auf das Rumpelstilzchen, küssten einen Froschkönig wurde wachgeküsst und trafen die heiligen drei Könige. Und natürlich erzählten die Akteure die Geschichte mit bissigem Blick in Richtung Dorfleben und Dorfgestaltung im Spargeldorf Effeld.

Stark, pikant und gewürzt waren die insgesamt fünf Büttenreden. Wobei Rene Schüren als Türsteher eine nicht alltägliche Büttenrede wie ansonsten ins Publikum schmetterte, diese hatte aber auch ihre Reize. Man merkte bei den Büttenreden, dass hier alteingesessene Effelder Karnevalisten auf der Bühne stehen die wissen, wie man Effeld kitzelt. Wie sehr die Jugend begeistern kann, bewies Kai Schüren als „Ene Effelder Jung“. Er stand zum zweiten Mal auf der Bühne und hatte Lieder über sein Effeld gedichtet. Seine Musikpointen trafen ins Effelder Herz – ohne Zugabe kam er nicht von der Bühne.

Griechische Götter sehen zu

Ganz stark waren auch die vielen Tanzeinlagen. Der Ehrenpräsident Ewald Schmitz würdigte Jenny Scherrers nicht nur für ihren Funkemariechentanz. Jenny Scherrers ist in Effeld sehr aktiv, sie trainiert unter anderen sogar die Dreamboys, die zu später Stunde die Götter Griechenlands auferstehen ließen.

Schmitz würdigte die Kempenerin für ihren Einsatz im Effelder Karneval. Die Blumblebees entführten alle wieder mit ihrem Showtanz ins Reich der Märchenwelt, die Zwerge waren zauberhaft, auch im Funkentanz zuvor zeigten die Mädels Tanztalent. Und die Zwerge zogen dann bei der Prinzenpaarüberraschung zur Bühne. Freunde des Prinzenpaares hatten sich zu einer Überraschung entschlossen, die war voll gelungen und kam super an. Stark war auch die Showtanzgruppe Luniks, die die Bühne in den New Yorker Broadway verwandelten. Das Effelder Herz ging auch bei den Tanzeinlagen von Isabelle Görtz auf.

Die Frauen des Elferrates präsentierten „im hohen Alter“ ihren Stocktanz, auch ohne Worte kann eine Nummer riesengroß sein. Dass der Elferrat nicht nur Märchen spielen kann, wurde Abend gleich zweimal deutlich: Zuerst gab es Kölsche Medleys zum Aufwärmen, vor dem großen Finale dann ein Partymedley – so langsam kamen trotz fünf Stunden Programm alle in Wallung und gingen anschließend durch den Märchenwald zur Hölle. Und dies alles gelang mit eigenen Kräften. Da kann man nur sagen: Chapeau Effeld.

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