Erkelenz - Für fünf Franzosen ist Erkelenz ein Abenteuer

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Für fünf Franzosen ist Erkelenz ein Abenteuer

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Die französischen Gäste haben sich am Cusanus-Gymnasium und auch in Erkelenz selbst im Laufe des Austausches mittlerweile eingewöhnt.

Erkelenz. Fünf französische Austauschschüler besuchen seit März Austauschschüler das Cusanus-Gymnasium Erkelenz.

Die meisten Cusaner schielen bereits auf den Beginn der Sommerferien, nachdem die Klassenarbeiten und Klausuren zum großen Teil schon geschrieben sind und der Endspurt in Sachen mündliche Leistungen bald abgeschlossen ist. Doch es gibt auch tatsächlich welche, die noch jeden Schultag voll auskosten. Es handelt sich dabei um die fünf französischen Austauschpartner am Cusanus Gymnasium, die in den neunten Klassen am Unterricht des Cusanus-Gymnasiums teilnehmen.

Obwohl sie schon vor vier Monaten in Erkelenz angekommen sind, sehen sie ihren Aufenthalt in Deutschland immer noch als Abenteuer, und zwar als sehr positives. Trotz der anfänglichen Schwierigkeiten, die das Leben in einem bis dahin nur aus den Medien bekanntem Land mit sich bringt, haben sie sich akklimatisiert und bewegen sich inzwischen hier sehr sicher und unbeschwert.

Dabei geholfen haben auch Internetportale wie Facebook und Skype, die es möglich machen, den Kontakt mit Freunden und der Familie aufrechtzuerhalten. Auch deshalb ist ihr Enthusiasmus bislang ungebrochen und färbt auch auf ihre deutschen Austauschpartner ab, die ihren Weg nach Frankreich noch vor sich haben.

Dabei hatten sie bei der Organisation des Austauschs die Wahl zwischen zwei Programmen, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW) organisiert werden. Zum einen gibt es das Sauzay – Programm, bei dem sie für drei Monate nach Frankreich gehen, und zum anderen das Voltaire–Programm, das sechs Monate andauert. Der Unterschied zwischen beiden liegt nicht nur in der Dauer, sondern auch am Auswahlprozedere der Partner.

Vom Ministerium bestimmt

Während diese beim Voltaire – Programm traditionell vom Ministerium bestimmt werden, finden sich die Interessenten beim Sauzay–Programm auf der Interseite des DFJW selbst zusammen und können sich so erst kennen lernen, bevor sie sich entscheiden, bei der Gastfamilie drei Monate zu verbringen. Nicht nur die Essgewohnheiten und –zeiten, sondern auch das Schulsystem wirkten Franzosen zunächst fremd. Doch mittlerweile haben sie sich auch daran gewöhnt, denn sie besitzen zwei Eigenschaften, die laut allen zehn Teilnehmern am wichtigsten sind: Toleranz und Offenheit.

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