Erkelenz - Fünfter Fahrradfrühling sorgt für viel Trubel in der Innenstadt

Fünfter Fahrradfrühling sorgt für viel Trubel in der Innenstadt

Von: hewi
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Im Schatten des Alten Rathauses segnete Pfarrer Dieter Plewnia die Teilnehmer am diesjährigen Fahrradfrühling, die sich schon am Morgen zu den Touren durch das Erkelenzer Land aufmachten. Foto: Koenigs

Erkelenz. Besser hätte es in diesem Jahr nicht kommen können. Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete Bürgermeister Peter Jansen den fünften Fahrradfrühling vor einer beeindruckenden Kulisse. Schon zur Eröffnung waren hunderte Radler gekommen, um beim ersten Startschuss der Touren dabei zu sein.

Das einzige Nass des Morgens steuerte Pastor Dieter Plewnia bei, der die Fahrer und ihre Drahtesel mit Weihwasser segnete. Jansen zeigte sich erfreut über den großen Andrang für die vier geführten Touren, die pünktlich um 11 Uhr am Markt begannen. „Fahrradfahren ist in“, sagte er bei der Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer. Das Rad gehöre in Erkelenz „einfach dazu“. Vor allem der Heimatverein tue sich da mit seinen Thementouren auf den Spuren der Erkelenzer Geschichte und Sehenswürdigkeiten hervor.

Und auch auf dem Markt drehte sich auch alles ums Rad und seine verschiedenen Einsatzformen und Erscheinungsbilder. An den Ständen konnten sich die Besucher über die neuesten Fahrradtrends informieren, etwas über Sicherheit am Lenker und im Straßenverkehr erfahren und auch lernen, dass Fahrräder Kunst sein können. Denn die Erkelenzer Künstlerin Elke Bürger hatte zusammen mit Kindern alte Drahtesel bunt aufgepeppt und schon in den Wochen zuvor in der Stadt verteilt, um für den Fahrradfrühling zu werben. Manchem Passanten waren die seltsam anmutenden Räder aufgefallen, ohne dass er auf den ersten Blick wusste, was er davon zu halten hatte. Immerhin hatten die Bürger den Kunstwerken ihren Respekt gezollt, denn beschädigt oder gar gestohlen wurde anscheinend keines.

Die Touren führte ins Erkelenzer Land hinaus und wieder zurück in die Stadt. Auf dem Programm standen eine Tour zum Lövenicher Feuerwehrmuseum, zum Ultraleichtflugplatz nach Kückhoven, zum Tüschenbroicher Schloss und nach Haus Hohenbusch und eine neu entwickelte Tour auf den Spuren des Mispelbaums, dessen Blüte das Erkelenzer Stadtwappen ziert. Der seltene Baum wächst in einigen Erkelenzer Ortschaften, wo er als Geschenk des Heimatvereins zum 700. Geburtstag der Ortschaften gepflanzt wurde.

Sport hin, gesund her – einige Besucher nutzten den schönen Tag lieber, um am verkaufsoffenen Sonntag durch die Geschäfte der Innenstadt zu bummeln oder sich vom vielseitigen Programm auf dem Markt und auf der Bühne vor St. Lambertus unterhalten zu lassen. Dazu gehörte auch eine atemberaubende BMX-Stuntshow und die Einrad-Sportgruppe des TV Büch-Arsbeck, die den Beweis erbrachte, dass man auch auf nur einem Rad Außergewöhnliches vollbringen kann.

Stadtjugendpfleger Markus Wilmer war mit einer Hüpfburg, dem städtischen Spielmobil und einem Fahrradparcours auch dabei und verstand es, den Kindern die Zeit angenehm zu vertreiben.

Im Alten Rathaus hatten inzwischen die Künstler des Erkelenzer Kunsttreffs Einzug gehalten und stellten über 170 Bilder aus, die sich jedoch nicht mit dem Fahrrad beschäftigten. Nach der Tour ließ sich so mancher Freizeitsportler auf dem Markt nieder, um bei einem Kaltgetränk die interessanten Eindrücke des Tages zu verarbeiten und den Umsatz der Marktgastronomen anzukurbeln.

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