Hückelhoven - Führungen durch die Stadt und Bericht über Bohrungen vor 130 Jahren

Führungen durch die Stadt und Bericht über Bohrungen vor 130 Jahren

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Hückelhoven. Die nächsten Termine des Arbeitskreises Hückelhoven im Heimatverein der Erkelenzer Lande stehen fest: eine Kombination aus Nachtwächter- und Kolonie-Tour als Schnupper-Angebot findet am 30. August statt, und die Radtour mit dem Titel „Schlösser, Burgen und Höfe an der Hückelhovener Rur“ findet am 27. September statt.

Darüber wurde in der jüngsten Zusammenkunft des Arbeitskreises im Hotel am Park in Hückelhoven informiert. Am Samstag, 30. August, starten die beiden Stadtführerinnen Gerda Boisten und Gertrudis Cörrenzig um 14.30 Uhr an der Burg Hückelhoven in der Dinstühlerstraße zu ihrer kombinierten Führung. Informations-Flyer zu den beiden Einzelführungen werden demnächst erscheinen, so Arbeitskreis-Leiter Willi Spichartz. Informationen dazu gibt es bei Gerda Boisten, Telefon 02433/85491, und Gertrudis Cörrenzig, Telefon 02435/1978.

34 Kilometer lange Radtour

Die rund 34 Kilometer lange Radtour „Schlösser, Burgen und Höfe an der Hückelhovener Rur“ startet am Samstag, 27. September, um 11 Uhr an der Burg „Haus Hückelhoven“ an der Dinstühlerstraße. Informationen dazu erteilt Willi Spichartz, Telefon 02433/84232.

Bei der jüngsten Zusammenkunft des Arbeitskreises informierte Willi Bleilevens über die Probe- und Schachtbohrungen des Gründers der Zeche Sophia-Jacoba, Friedrich Honigmann, ab 1884 bei Baal in der Nähe der Bahngleise der Linie Aachen-Mönchengladbach. Noch heute seien Spuren dieser Bohrungen erkennbar. Willi Spichartz erläuterte, dass Honigmann diese Bohrungen wegen der Nähe zur Bahnlinie und damit zu einem günstigen Transportweg vorgenommen habe. Allerdings sei der Steinkohlepionier erst in einer Tiefe von rund 480 Metern auf den Edelanthrazit gestoßen, während er in Hückelhoven bereits bei 187 Metern erfolgreich war. Die Eröffnung der Bahnlinie durch Hückelhoven im Jahr 1911 brachte die Entscheidung für den Abbau in der heutigen Innenstadt. Willi Bleilevens wird seine Informationen und Unterlagen an Gerda Boisten und Gertrudis Cörrenzig weitergeben.

Weiterhin befasste sich der Arbeitskreis mit der Unterbringung von Dokumenten und Sammelobjekten, die dem Vorsitzenden Willi Spichartz übergeben werden sollen. Spichartz: „Meine privaten Kapazitäten sind mittel- bis langfristig erschöpft. Außerdem sollten die Dinge der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen, da steht der Ausbau des Museumskomplexes auf dem Schacht-3-Gelände ganz im Fokus. Darüber wollen wir demnächst mit der Stadtverwaltung reden.“

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