Friedenslicht: 400 Kerzen erhellen den Selfkantdom

Von: Anna Petra Thomas
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Im Rahmen einer Adventvigil und im Schein von knapp 400 Kerzen ist das Friedenslicht aus Betlehem auch in den Heinsberger Selfkantdom eingezogen. Foto: Anna Petra Thomas

Heinsberg. Im Rahmen einer Adventvigil und im Schein von knapp 400 Kerzen ist das Friedenslicht aus Betlehem auch in den Heinsberger Selfkantdom eingezogen. Jeder, der es jetzt zu Weihnachten zu sich nach Hause holen möchte, kann seine eigene Kerze an der brennenden Osterkerze in St. Gangolf auf dem Heinsberger Kirchberg anzünden.

Seit über 25 Jahren wird das Friedenslicht vom Österreichischen Rundfunk (ORF) in der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem entzündet und nach Wien gebracht. Dort holen Pfadfinderdelegationen aus rund 30 europäischen Ländern das Licht ab. Per Nachtzug erreicht es dann auch Aachen und noch etwa 30 weitere deutsche Städte. Mehr als 800 Pfadfinder nahmen es in diesem Jahr am Aachener Bahnhof in Empfang. Nach dem bistumsweiten Aussendungsgottesdienst in St. Michael/St. Dimitrios in Aachen wurde es auch nach Heinsberg gebracht.

„Kündet allen in der Not“ war der Rorategottesdienst überschrieben, angelehnt an ein Anfang des 18. Jahrhunderts entstandenes Adventslied. Es künde von der Freude und vom Frieden, den das Nahen Gottes der Welt bringe, so Kaplan Sascha Schmitz in seiner Predigt. In der Adventszeit müssten sich die Menschen einlassen „auf den Spagat zwischen schon da und noch nicht“, erklärte er. Zum einen sei Christus mitten unter den Menschen, zum anderen komme er, um sie zur Vollendung mit Gott zu führen.

Stundenlange Arbeit

Zum Abschluss des Gottesdienstes mit sakramentalem Segen dankte der Kaplan Küster Jakob Zeitzen und den Messdienern, mit denen er den Selfkantdom in stundenlanger Arbeit mit Kerzen bestückt hatte. Ein ganz besonderer Dank ging darüber hinaus an den Jungen Chor unter der Leitung von Regionalkantor Winfried Kleinen.

Er hatte für den Gottesdienst ein ansprechendes Programm zusammengestellt, in das auch die Besucher einbezogen waren und das von ganz klassischen Adventsliedern bis hin zu modernem amerikanischen Liedgut reichte. Viele blieben auch nach dem Gottesdienst noch zur Agapefeier mit Glühwein, Kakao und Gebäck in der Kirche.

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