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Feuerwehr muss zu 246 Einsätzen ausrücken

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Ausbilden, löschen, retten: Die Wegberger Feuerwehr war auch 2013 in allen Bereichen stark gefordert. Foto: Stock/Caro

Wegberg. Diese Bilanz beeindruckt und belegt, mit welch großem Engagement sich die ehrenamtlichen Kräfte rund um die Uhr in den Dienst ihrer Mitmenschen stellen: Die Freiwillige Feuerwehr Wegberg wurde im Jahr 2013 zu insgesamt 246 Einsätzen gerufen.

Von den Wehrleuten wurden 44 Brände gelöscht. Weiterhin wurden 20 Personen aus unterschiedlichen Notsituation mit Hilfe von technischen Gerätschaften befreit.

Die Zahl der Fehlalarme stieg leicht auf 13 an, im Vorjahr waren es noch 10 Fehlalarme, wie es nun in der Bilanz für das vergangene Jahr heißt. Insgesamt 182 Einsätze entfielen auf die technische Hilfeleistung, somit lag erneut der Schwerpunkt im technischen Bereich. Im vergangenen Jahr war darüber hinaus kein Einschreiten der Wehr aufgrund größerer Sturm- oder Wasserschäden notwendig, obwohl gleich zweimal größere Sturmtiefs – das letzte davon am Nikolaustag – übers Land gezogen waren.

Weiterhin wurde erneut ein Schwerpunkt auf die Aus- und Fortbildung der Wehrleute in den unterschiedlichsten Bereichen gelegt. So wurden auf Stadtebene neben dem zweiten Teil der Grundausbildung, dem so genannten Modul 3/4, auch zwei Atemschutzgerätelehrgänge sowie ein Maschinistenlehrgang veranstaltet.

Die Führungskräfte absolvierten darüber hinaus ein Führungskräfteseminar. Ferner nahmen mehrere Kameraden der Wegberger Feuerwehr auf Kreis- und Landesebene an unterschiedlichen Lehrgängen teil. Insbesondere erfolgte die Fortbildung der Technischen Einsatzleitung zur Gefahrenabwehr. Diese Technische Einsatzleitung koordiniert und dokumentiert das Einsatzgeschehen bei größeren Schadenslagen.

Verwaltungsstaffel verstärkt

Zur Verbesserung der Tagesverfügbarkeit wurde die Verwaltungsstaffel im Jahr 2013 deutlich verstärkt. So gehören dieser Verwaltungsstaffel nunmehr 17 städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen der Verwaltung, des Baubetriebshofes sowie der Kläranlage an. Ferner wurde ein Einsatzfahrzeug an der Stadtverwaltung zur Tagzeit stationiert, um die gesetzlich geforderten Hilfsfristen bei zeitkritischen Einsätzen einhalten zu können.

Auch wurde die Verwaltungsstaffel mit einer neuen Technik der digitalen Alarmierung ausgestattet – so können die Kräfte der Verwaltungsstaffel direkt über den digitalen Funkmelder der Einsatzleitung zurückmelden, ob sie an dem Einsatz teilnehmen können oder nicht.

Dadurch ist der Disponent auf der Wache innerhalb kürzester Zeit nach Alarmierung in der Lage, die Anzahl der voraussichtlich zur Verfügung stehenden Einsatzkräfte abzuschätzen – und er kann im Bedarfsfall unverzüglich weitere Einsatzkräfte alarmieren.

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