Wassenberg - Fester Bestandteil: Das hausinterne Radio im Johanniter-Stift

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Fester Bestandteil: Das hausinterne Radio im Johanniter-Stift

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Die ehrenamtlichen Radio-Moderatoren Hardy Virnich (r.) und Bernd Heffels (l.) sowie Heidi Helten, ehrenamtliche Mitarbeiterin, bei der Live-Sendung des Johanniter-Radios anlässlich des fünfjährigen Bestehens.

Wassenberg. Den Bewohnern des Johanniter-Stifts bot sich im Restaurant der Einrichtung ein ungewöhnlicher Anblick. In einer Ecke war ein kleines Radiostudio mit Mischpult, Mikrophon und Computer aufgebaut worden. Und die ehrenamtlichen Moderatoren Hardy Virnich und Bernd Heffels spielten live Schlager und unterhielten mit lebhaften Zwischenmoderationen.

Dass die Bewohner zum ersten Mal eine Live-Sendung des ihnen vertrauten Johanniter-Radios erleben durften, hatte seinen guten Grund: Besteht das hausinterne Radio doch nun schon seit fünf Jahren.

„Heute ist ein besonderer Tag. Unser Johanniter-Radio gibt es seit fünf Jahren“, sagte Birgit Vasters vom Sozialen Dienst. Die Zeit sei einem nicht so bewusst, weil das hausinterne Radio wie selbstverständlich zur Einrichtung gehöre. Ein großer Dank gebühre deshalb Hardy Virnich und Bernd Heffels, die sich seit fünf Jahren ehrenamtlich engagieren, damit zwei Mal in der Woche intern in der Einrichtung gesendet wird. Damals habe sich Hardy Virnich an die damalige Einrichtungsleitung gewandt, mit der Idee, ehrenamtlich einen internen Radio-Sender für die Bewohner ins Leben zu rufen, sagte Birgit Vasters.

Ein halbes Jahr später habe er Bernd Heffels mit ins Boot geholt, da dieser sich sehr gut mit der Technik auskennt. „Seitdem setzen sich die beiden kontinuierlich für unser Radio ein“, so Vasters. Mittlerweile sei dank Sponsoren auch eine Funkantenne für das Haus angeschafft worden, so dass auf jedem Wohnbereich ein sehr guter Empfang besteht. „Zwei Mal in der Woche gehen sie hier im Haus auf Sendung und spielen Lieder, die bei den Bewohnern beliebt sind“, fuhr Birgit Vasters fort.

Vorbereitungen Zuhause

Das bedeute jedoch für die ehrenamtlichen Mitarbeiter aber auch, dass sie sich drei bis vier Stunden auf die Sendungen Zuhause vorbereiten müssten. „Wir alle sind heute froh und dankbar, dass dieses Engagement uns die Existenz des Johanniter-Radios bringt“, so Vasters.

„Es war ein langer Weg bis wir einen Raum als Studio fanden und Radio machen konnten“, erinnert sich Hardy Virnich. Er und Bernd Heffels seien immer mit Spaß dabei und könnten sich vorstellen, noch weitere 50 Jahre zu senden, sagte er schmunzelnd. Um gleich darauf zu verkünden, dass es demnächst eine Redaktionssitzung gebe, an der sich alle Bewohner beteiligen könnten, um ihre Anregungen und Verbesserungen einzubringen.

Zudem erinnerte er daran, dass unter der hausinternen Telefonnummer 339 jeder Bewohner die Möglichkeit habe, mit ihm und Bernd Heffels während der Sendungen am Montag von 16 bis 18 Uhr und am Mittwoch von zehn bis zwölf Uhr zu sprechen oder auch Musikwünsche zu äußern. Und schließlich schlug Bernd Heffels noch vor, von nun an jeden Montag eine Live-Sendung zu machen.

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