Experiment: klimafreundlich durch den Alltag

Von: hewi
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Erkelenz. Wie viel Energie kann man sparen und damit das Klima und die Umwelt schonen? Die Mitglieder des „KlimaTischs“ in Erkelenz gehen dieser Frage in einem Selbstversuch auf den Grund.

Unter dem Motto „Wir gehen vorweg“ verzichten die Umweltschützer zuerst einmal für zwei Monate auf manche Annehmlichkeit, die man aus dem täglichen Leben eigentlich kaum noch wegdenken kann.

Mit dem Auto mal eben zum Briefkasten? Gestrichen. Ein schönes großes Schnitzel auf dem Teller? Von wegen. Im Supermarkt eben mal zur praktischen Plastiktüte greifen? Gibt es nicht. „Wir wollen schauen, wie weit man gehen kann und wie viel man einsparen kann“, erläutert Andreas Schuflitz die Aktion, für die auch mit Flyern in den Erkelenzer Geschäften geworben wird.

Schuflitz und seine Familie verzichten auf Fleisch und das Auto. Eigentlich, sagt Schuflitz, wisse man heute, wie man energieschonend und umweltgerecht leben kann. Mit dem Versuch wollen die Umweltschützer Daten sammeln und nach Ablauf der zwei Monate ein Resümee ziehen. Wie viel konnte eingespart werden? Hat sich die geänderte Mobilität auf den Geldbeutel ausgewirkt? Schuflitz: „Mit der Aktion wollen wir zeigen, dass jeder seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann.“

Es soll auch überprüft werden, wie praktikabel die Maßnahmen sind. Denn nur was sich auch ohne Probleme in den Alltag integrieren lässt, hat eine Chance, dort Einzug zu halten. Dabei gehe es nicht um den erhobenen Zeigefinger, wie Schuflitz sagt. Vielmehr wolle man aufzeigen, was jeder einzelne tun kann. Nach Ablauf der zwei Monate werden die Erkenntnisse ausgewertet und veröffentlicht. Der „KlimaTisch“ hofft, dass sich weitere Erkelenzer für die Aktion interessieren und mitmachen.

Informationen gibt es bei Andreas Schuflitz (as.schuflitz@freenet .de).

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