Erster Spatenstich für das neue Feuerwehrgerätehaus

Von: Monika Baltes
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Bürgermeister Reinhold Pillich hat den Fuß fest auf dem Spaten und setzt den ersten markanten Stich in den Boden. Foto: Monika Baltes

Wegberg-Rickelrath. Der erste Spatenstich ist immer ein besonders erfreuliches Ereignis. Bedeutet er doch, dass die planerischen Wünsche und Vorstellungen nun endlich Gestalt annehmen und den Sprung vom Papier in die Realität wagen.

Das war auch in Rickelrath nicht anders, wo sich die Verwaltungsspitze der Stadt Wegberg, allen voran Bürgermeister Reinhold Pillich, der Architekt Winfried Goertz von der Planungsgemeinschaft Goertz und Windeck, Brüggen, der Wehrleiter der freiwilligen Feuerwehr Wegberg, Dietmar Gisbertz, Mitglieder der Löschgruppe Rickelrath und Ratsvertreter an der Baustelle Schwaamer Straße trafen. Hier wird das neue Feuerwehrgerätehaus entstehen.

„Gut Ding braucht Weile“, konstatierte Bürgermeister Pillich. Um optimale Lösungen zu erreichen „haben wir an den Plänen gefeilt bis zu letzten Minute.“ Seit mehr als einem Jahr wird der Bau geplant, die Bauvoranfrage wurde im März 2013 gestellt, der Bauantrag im Oktober vergangenen Jahres genehmigt. Eine Fahrzeughalle mit Werkstatt und Nebenräumen, ein Aufenthaltsraum für 16 Personen sowie zwölf Stellplätze einschließlich Zu- und Abfahrt für das Feuerwehrgerätehaus sollen im November fertig sein.

Die 148 Quadratmeter bebaute Fläche und 866 Kubikmeter umbauter Raum werden mit geschätzten Baukosten von etwa 445.000 Euro veranschlagt. „Trotz angespannter Haushaltslage müssen wichtige Dinge wie Brandschutz und Schutz der Bevölkerung sichergestellt sein“, so Pillich. Architekt Goertz wünschte für den Bau „viel Freude und gutes Gelingen“.

Entspricht nicht den Standards

Für die Löschgruppe Rickelrath geht ein großer Wunsch in Erfüllung. 90 Jahre wird die Löschgruppe in diesem Jahr alt und hatte ihre erste Unterkunft an der alten Rickelrather Schule. Nachdem diese abgerissen wurde, zog die Wehr 1964 in ihr jetziges Spritzenhaus. „Dieses Gerätehaus entspricht nicht mehr den Standards der heutigen Zeit “, erklärte Wehrleiter Gisbertz, „ein Neubau wurde unbedingt erforderlich.“

Im neuen Gerätehaus wird es auch einen Umkleideraum und eine Dusche für Damen geben. Denn die Löschgruppe Rickelrath ist stolz auf die „Dame in unseren Reihen“, wie Löschgruppenführer Oberbrandmeister Michael Kluth betonte. Vera Feger kommt aus der Verwaltungsstaffel Wegberg.

Der Löschgruppe Treue gehalten

Inzwischen arbeitet sie nicht mehr bei der Stadt Wegberg, ist aber der Rickelrather Löschgruppe treu geblieben. „Frauen sind für die Feuerwehr ein Gewinn“, weiß auch Wehrleiter Gisbertz, der „auch die hohe Sozialkompetenz“ der Feuerwehrfrauen schätzt.

19 aktive Einsatzkräfte und fünf Kameraden der Ehrenabteilung umfasst die Löschgruppe im Jubiläumsjahr und bildet gemeinsam mit der Löschgruppe Merbeck den Löschzug V der Feuerwehr Wegberg. Für Nachwuchs in der Löschgruppe Rickelrath ist ebenfalls gesorgt. Vor wenigen Tagen ist der jüngste Feuerwehrmann in Rickelrath geboren worden, Leon Hinzen. „Und er hat schon die Feuerwehrzeitung abonniert“, scherzte der stolze Vater, stellvertretender Löschgruppenführer Brandmeister Michael Hinzen.

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