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Erst zur Trauung, dann zur Proklamation

Von: agsb
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Das neue Prinzenpaar der Ongerbröker Kohmule stand im Rampenlicht: Prinz Michael I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Martina. Foto: agsb

Heinsberg-Unterbruch. Sitzungspräsident Herbert Thebrath gab das Kommando für das Trommler- und Pfeiferkorps Unterbruch: Pünktlich um 19.11 Uhr startete am Samstagabend die Proklamationssitzung der KG Ongerbröker Kohmule.

Zusammen mit den Sunny-Girls, den Tanzmariechen Linda, Loraine und Desiree sowie der Funkengarde zog das neue Prinzenpaar Michael I. und Ihre Lieblichkeit Martina in die bunt dekorierte Mehrzweckhalle ein. Und es dauerte lange, bis das Prinzenpaar alle Rosen an das närrische Volk verteilt hatte. Die drei Tanzmariechen zeigten da bereits allerbeste Kondition, tanzten sie doch minutenlang weiter.

Das neue Prinzenpaar machte gleich eine gute Figur, das Lampenfieber, das noch kurz vor der Sitzung geherrscht hatte, war wie weggeflogen. Ortsvorsteher Jupp Hansen, selbst durch und durch ein Karnevalist, überreichte nach seiner Laudatio Narrenzepter und Orden an Prinz Michael I., Prinzessin Martina erhielt einen bunten Blumenstrauß. Zuvor hatte Jupp Hansen verkündet, dass das Paar am Tag vor der Proklamation im Rathaus von Wassenberg im Prinzenkostüm den Bund fürs Leben geschlossen hatte.

Nach Verlesung der närrischen Unterbrucher Gesetze wirbelten die Spielleute mit dem Trömmelchen und sorgten für die ersten kölschen Tön an diesem Abend, denn ganz am Ende sollte das große Finale mit „Op Kölsch” folgen. Doch bis es so weit war, erlebte das Narrenvolk Ñ darunter zahlreiche Ehrengäste aus Wirtschaft und Politik Ñ eine farbenprächtige Sitzung. Wobei die Herzen der Unterbrucher Narren höherschlugen, präsentierte sich doch der Nachwuchs der Ongerbröker Kohmule bärenstark. Die Kindergarde konnte ihren Auftritt kaum abwarten Ñ wie auch die Sunny-Girls in ihren schicken Kostümen. Die drei Tanzmariechen Lina, Loraine und Desiree begeisterten wie auch die Funkengarde. Und die Showtanzgruppe Eternity ist der ganze Stolz der Kohmule. Die hübschen Ladys verzauberten die Gäste. Und Unterbruch hat nicht nur junge Damen, die mit tänzerischem Talent begeistern. Das Männerballett war wie immer spitze, wobei sie diesmal Bankräuber und Polizisten vereinten.

Die Büttenasse wurden am Abend „eingeflogen”. Aus den Niederlanden kam „Et Jan´ke”. Der Niederländer sorgte für erste Lachtränen, mehrfach wurde eine Zugabe gefordert. Vom Öcher Karneval war „Dä Lange” gekommen und entfachte einen Wirbelsturm. Die zwei Lausbuben aus dem Wassenberger Land sind alte Hasen im Geschäft und wissen genau, wie sie ihr das Publikum gewinnen können. Und da waren dann noch „Der eine und andere” mit Helmut Schröders und Ralf Esser. Der singende Wirt aus Straeten war schnell in seinem Element und bewies eindrucksvoll, dass er im rheinischen Karneval eine Größe ist.

Vom Verband der Karnevalsvereine Aachener Grenzlandkreise (VKAK) war Hans-Peter Scherrers vor Ort und würdigte verdienstvolle Karnevalisten für ihren Einsatz. Den Verbandsorden erhielten Marina Heiderich und Andrea Lange. Nicole Schröder und Marc Nolten erhielten das Grenzlandwappen; sie hatten vor Jahren bereits den Verdienstorden erhalten. Alina Thora, Michelle Gobbers, Pia van de Beck, Jaqueline Zander und Desiree Seixas tanzen seit ihren Kindertagen für die Ongerbröker Kohmule und erhielten für mehr als elf Jahre Engagement den Jugendverdienstorden des VKAG in Silber.
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