Erkelenz - Energieberater: Feuchtigkeit kann durch Lüften entstehen

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Energieberater: Feuchtigkeit kann durch Lüften entstehen

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Erkelenz. Wer die ersten milden Tage nutzt, um abgestandene Winterluft aus dem Keller zu vertreiben, sollte Fenster und Luken mit Bedacht öffnen. Statt frische Luft für die Räume zu bekommen, könnten stattdessen Wände feucht und damit anfällig für Schimmelbefall werden.

„Falsches Lüften kann feuchte Wände erst verursachen“, warnt Dieter Wimmers, Energieberater der Verbraucherzentrale NRW: „Das hängt damit zusammen, dass Kellerräume selbst bei warmer Witterung kühler als Wohnräume sind.“

Zur Erklärung ein Beispiel: Auf einer Flasche bilden sich nach dem Herausnehmen aus dem Kühlschrank Wassertropfen. Da warme Luft mehr Feuchtigkeit speichert als kalte, kondensiert die Feuchtigkeit beim Abkühlen an der Flaschenoberfläche. Gleiches geschieht im Keller. Die Feuchtigkeit der warmen Außenluft schlage sich an den kühlen Innenwänden ab, wodurch der muffige Geruch verursacht oder intensiviert werden könne, erklärt der Energieberater. Zusätzlich sind feuchte Wände ein guter Nährboden für unerwünschte Schimmelpilze. Richtiges Lüften ist bei Kellern also oberstes Gebot. An sehr heißen und schwülen Tagen sollte bei Kellerräumen besser ganz aufs Lüften verzichtet werden.

Ist ein Luftaustausch erforderlich, sollte man am späten Abend und am frühen Morgen lüften. Noch wichtiger ist regelmäßiges Stoßlüften, wenn im Keller gewaschen, getrocknet und gebügelt wird. „Am besten kurz und kräftig bei weit geöffneten Fenstern und Türen lüften“, rät Wimmers.

Neben dem falschen Lüften könnten feuchte Kellerwände auch bauliche Ursachen haben, etwa eine mangelnde Außenabdichtung. Die dadurch verursachte Feuchtigkeit könne durch Lüften nicht behoben werden, die Ursache lasse sich nur mit einer Analyse eines Experten klären.

Weitere Anleitungen zum richtigen Lüften und Heizen oder Tipps zur fachgerechten Dämmung erhalten Ratsuchende, unabhängig vom Wohnort, bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale in der Stadtbücherei Erkelenz.

Persönliche Beratungstermine können unter Telefon 02431/85-336 oder energieberatung@erkelenz.de für jeden vierten Donnerstag im Monat vereinbart werden. Dank der Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium kostet die Beratung lediglich fünf Euro je halber Stunde.

Einwohner von Erkelenz können sich im Rahmen einer Gutscheinaktion der Stadt Erkelenz derzeit sogar kostenfrei beraten lassen. Gutscheine für die halbstündige Energieberatung in der Stadtbücherei Erkelenz oder wahlweise für eine einstündige Stromsparberatung (Basis-Check) zu Hause können unter der genannten Rufnummer montags zwischen 8 und 12 Uhr angefordert werden.

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