„Emma6“ begeistert schon bei der Uraufführung

Von: anna
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Ab Freitag gibt es ein zweites Album von „Emma6“ mit Dominik Republik sowie Peter und Henrik Trevisan (von links). Foto: Christoph Mack

Heinsberg. Sie schreiben Jahr acht ihrer Band. Ihr erstes Album, der „Soundtrack für dieses Jahr“, erschien 2011. Dann wurde es still um „Emma6“, um die drei Heinsberger Henrik und Peter Trevisan sowie Dominik Republik, die ihren Wohnsitz mittlerweile nach Hamburg verlegt haben.

Hier unterstützte sie Mark Tavassol, Gitarrist von „Wir sind Helden“, bei den Arbeiten für ein neues Album, das am nächsten Freitag, 16. August, unter dem Titel „Passen“ auf den Markt kommt.

Ein Jahr lang haben die drei Musiker daran geschrieben, geprobt und produziert, wieder verworfen und noch einmal von vorne begonnen. Entstanden sind daraus elf neue Lieder, deren Inhalte durchweg melancholisch stimmen und Sehnsüchte wecken mit Titeln wie „Ein Traum“, „Wie es nie war“ oder „Drehen uns im Kreis“.

Wer auf dem diesjährigen Heinsberger Burgberg-Festival war, hat die drei übrigens schon gehört, nicht nur mit den Songs ihrer ersten CD, sondern auch mit den Uraufführungen ihres neuen Albums. Begeistert war das Publikum schon damals von der eindrucksvollen, von vielen Bildern geprägten Sprache, mit der es Sänger und Songwriter Peter Trevisan gelang, seine Zuhörer auf seine Gedankenreisen mitzunehmen. So sang er etwa von den „leisen Tagen“, die für die lauten gebraucht werden, um dem Publikum zu vermitteln, dass im Alltag auch Auszeiten wichtig sind.

Alle drei schienen vor ihrem Auftritt in Heinsberg im Zelt hinter der Bühne sehr aufgeregt. Wegen der Songpremieren oder wegen der heimischen Kulisse? Beides hatte dazu beigetragen, wie Peter Trevisan jetzt im Gespräch mit unserer Zeitung verriet. „Aufgeregt sind wir vor Konzerten immer. Das gehört dazu, sonst ist man nicht fokussiert“, sagt er. „Aber beim Burgberg-Festival war es schon noch mal eine Portion mehr, weil wir viele Songs zum ersten Mal gespielt haben.“

Nicht zuletzt sei aber auch aufregend gewesen, dass viele Freunde und Familienangehörige vor Ort gewesen seien, fügt er hinzu. Nach seinem Auftritt vor heimischer Kulisse war er begeistert: „Das hat sich wie Nach-Hause-Kommen angefühlt!“

Wer die drei auf dem Burgberg nicht gehört hat und die neuen Songs live hören möchte, sollte sich einen Termin der neuen Deutschlandtour von Emma6 vormerken. Die Band spielt zum Beispiel am 11. September in Krefeld und am 1. Oktober in Köln.

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