Eine unvergessliche Reise in die Vergangenheit

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Die Höngener Ferienspiele waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg Das Motto lautete diesmal „Steinzeit“.

Selfkant-Höngen. Die Höngener Ferienspiele waren auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg, da sind sich alle Beteiligten sicher. Nach Altersstufen in Säbelzahntiger, Antilopen, Höhlenbären und Mammuts aufgeteilt, konnten sich die schon aufgeregten Kinder auf eine rundum organisierte Woche freuen. Das diesjährige Motto für Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren war „Steinzeit“.

Tolles Programm

Ein tolles Programm erwartete die vielen aufgeregten Kinder auch diesmal. Schon der Montag war eine Sensation: Kochen mit heißen Steinen wie vor etlichen tausend Jahren, ohne Strom. Es wurde ein Feuerstein zerschlagen und mit den Splittern wurde Gemüse geschnitten und zubereitet und Salz selbst im Mörser zerkleinert.

„Das war echt super“, so Dana (8), eine Teilnehmerin. Auch wurde Steinzeitfarbe hergestellt und anschließend ausprobiert. Einige mutige Mädchen färbten sich sogar ihre Haare damit. Der Dienstag bot den Kindern eine Yeti-Jagd, bei der der Yeti querfeldein „blutige“ Spuren hinterließ, anhand derer er schließlich gefangen werden konnte.

Handwerkliches Geschick wurde erneut bewiesen, denn die interessierten Kinder lernten, aus Leder einfache Beutel herzustellen um darin „Wertvolles“ wie Feuerstein, Katzengold oder andere Kostbarkeiten zu verstauen.

Der „Steinzeit-Look“ wurde am Mittwoch durch passende Gewänder, geflochtene Gürtel sowie Armbänder und Ketten – natürlich wieder selbst gemacht – vervollständigt. Viel gespielt wurde außerdem. Ein Ausflug zur „Steinzeitwerkstatt“ nach Mettmann fand dann am Donnerstag statt, wo die begeisterten Kinder eine nachgebaute Steinzeithöhle besichtigen konnten und in einzelnen Gruppen Messer mit Klingen aus Feuerstein oder Kerzen herstellten oder Bilder entweder auf Tapete oder in flache Steine ritzen durften. Zusätzlich rundete ein Spielplatzbesuch den Ausflug ab. „Diesen Tag würde ich gerne wiederholen“, sagt beispielsweise Angelina (7), die auf die Frage, was ihr besonders gefallen hat, spontan – wie alle anderen – sagte: „Alles!“

Gottesdienst zum Ende

Ein Gottesdienst mit Pastor Bohnen in der Alten Schule in Höngen leitete das Ende einer aufregenden und tollen Woche ein. Die Kinder schmückten übrigens selbst für die Messe. Es wurden Marshmallows und Äpfel am Lagerfeuer gebraten und eine (gruselige) Nachtwanderung, die beispielsweise Greta (8) gerne bald nochmal machen würde, sorgten für einen krönenden Abschluss einer aufregenden und toll organisierten Woche. Möglich wurden die Ferienspiele durch die tatkräftige Unterstützung der vielen Freiwilligen, ehrenamtlichen Helfer und Organisatoren, die eine unvergessliche Reise in die Vergangenheit ermöglichten.

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