Waldfeucht-Braunsrath - Eindrucksvolle Sternwallfahrt zum Kloster Maria Lind

Eindrucksvolle Sternwallfahrt zum Kloster Maria Lind

Von: anna
Letzte Aktualisierung:
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Besinnlich: Rund 300 Frauen aus der Region Heinsberg-Waldfeucht beteiligten sich auch in diesem Jahr an der Sternwallfahrt zum Kloster Maria Lind. Foto: Anna Petra Thomas

Waldfeucht-Braunsrath. Die Katholische Frauengemeinschaft Heinsberg hatte in diesem Jahr die Sternwallfahrt vorbereitet, zu der die Frauen aus der Region Heinsberg-Waldfeucht traditionell einmal im Jahr im Kloster Maria Lind zusammenkommen. „Maria, Vorbild aller Hoffenden“, war die Wallfahrt dieses Mal überschrieben.

„Ein hoffender Mensch kann seinen Weg gehen“, erklärte der Heinsberger Propst Markus Bruns, der die heilige Messe in der mit rund 300 Teilnehmerinnen voll besetzten Klosterkirche zelebrierte. „So blicken wir jetzt auf Maria, unsere Schwester und unser Vorbild im Glauben“, fuhr er zu Beginn des Kyrie fort.

„Gott Vater im Himmel, du hast Maria als freie und verantwortungsbewusste Frau eingeplant in deine Heilsgeschichte mit uns Menschen“, betete er. „Lass uns in Maria auch deinen Plan mit uns erkennen.“

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Ihre Vorstellung von Maria vermittelte Ulla Laprell den Gottesdienstbesucherinnen in einer Meditation, bevor sie im Lukasevangelium vom Besuch Marias bei Elisabeth hörten. In seiner Predigt widmete sich Bruns dem Begriff Hoffnung, die sie nach eigener Recherche im Internet als „positive Erwartungshaltung ohne Gewissheit“ definierte. Wie der Glaube gehöre auch die Hoffnung zu einem Christen dazu, so Bruns. „Durch die Auferstehung Jesu hat Gott uns eine lebendige Hoffnung gegeben.“

Und im Blick auf Maria würden die Glaubenden auf die Erfüllung warten. „Dieses Zeichen der Hoffnung kann uns helfen, auf dem Weg zu bleiben“, erklärte er. Maria sei Vorbild, das alle Menschen immer wieder neu durchdringe und aufrichte. „Resignation und Verzweiflung bringen nicht weiter“, schloss Bruns. „Blicken wir auf Maria, Vorbild im Glauben, Vorbild der Hoffenden.“

Während der Kollekte fanden sich für die Teilnehmerinnen der Wallfahrt in den Körben, die durch die Reihen wanderten, kleine grüne Zettel mit Hoffnungsworten. Der Erlös der Kollekte kam in diesem Jahr dem Projekt Nepomuk für Kinder und Jugendliche mit psychisch erkrankten Eltern in Heinsberg sowie dem Projekt Schatzsucher, der Trauerbegleitung für Kinder in Wassenberg, zugute.

Bekanntes Marienlied

Nach der Kommunion setzte Ulla Laprell ihre Meditation fort: „Manchmal, Maria, genügen wenige Striche, singen leise Töne, konzentrieren sich plötzliche Lichtverhältnisse, dass mir Ahnung wird von dir“, sagte sie. Aber wie „soll ich dich weitergeben, dich säen?“, fragte sie und gab die Antwort selbst: „Überlass es nur mir, höre ich dich flüstern.“

Mit dem bekannten Marienlied „Segne du Maria“ ging der Gottesdienst zu Ende. Danach blieben die Frauen noch zusammen, wobei die Braunsrather Frauen auch in diesem Jahr die Bewirtung übernahmen.

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