Ein Treffen ganz im Zeichen der Umwelt

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Die Europaschule Erkelenz freut sich schon auf ein Wiedersehen mit den anderen Schulen: (v.l.) Mascha Hermanns, Martha Schrader, Dennis Kvint, Sahaanaa Arunthavanathan, Dominique Pierre und David Cyron.

Erkelenz. Zum ersten Mal trafen sich jetzt Schüler aus den sechs Ländern Spanien, Frankreich, Italien, Rumänien, Polen und Deutschland, die an dem französischsprachigen Comenius-Projekt „Réagir pour l‘avenir – Handeln für die Zukunft“ teilnehmen. Daran beteiligt ist auch die Realschule Europaschule Erkelenz. Begleitet wurden die vier deutschen Jugendlichen von ihren Lehrkräften Martha Schrader und Dominique Pierre.

Die erste, einwöchige Begegnung fand in El Puerto de Santa Maria in Spanien statt. Die Begrüßung in der spanischen Schule zeigte, dass die etwa 700 Schüler des Gymnasiums I.E.S. „José Luis Tejada“ sich sehr über den Besuch der ausländischen Gäste freuten.

Musikstück aus Müll

Dieser erste Tag war der Besichtigung der spanischen Schule, der Stadt und dem offiziellen Empfang durch den Bürgermeister im Rathaus vorbehalten. Einen Tag später begann dann die eigentliche Arbeit. Während die begleitenden Lehrer die Organisation der Arbeitswoche besprachen, fanden sich die Schüler in einer Theater- und einer Musikgruppe zusammen, um sich auf einem etwas anderen Weg mit dem Thema Umwelt zu beschäftigen. Die Ergebnisse, zum Beispiel ein Musikstück aus „Müll“, wurden bei der Abschlussfeier präsentiert und erhielten donnernden Applaus.

Weiterhin wurden eine Müllverwertungsanlage, ein Naturschutzgebiet und ein Windpark besichtigt. Das für dieses Treffen angesetzte Thema „Flora und Fauna in Gefahr“, mit dem sich die Schüler vorher im Unterricht beschäftigt hatten, wurde von den einzelnen Gruppen in Form von Präsentationen während der Arbeitssitzungen vorgestellt.

Etwas Zeit hatte die spanische Delegation jedoch auch vorgesehen, um den Gästen ihre schöne Region zu zeigen: So fand eine Fahrt nach Cadiz statt und es wurden die Ruinen von Bolonia und das Schloss Dona Blanca mit seiner Ausgrabungsstätte besichtigt. Bei der Abreise nach Deutschland wurden Einladungen für die Sommerferien ausgesprochen. Ein baldiges Wiedersehen ist also schon in Planung.

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