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Ein letztes Gläschen auf die Königin

Von: defi
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Die Piccolo Dixieland Band sorgte für den musikalischen Background der „Oranje City“ in Heinsberg. Ihre peppigen Melodien waren weithin in der Fußgängerzone zu hören. Foto: defi
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Zur Eröffnung der „Oranje City 2013“ trafen sich die Ehrengäste im Schuhhaus Düttmann, um den Rundgang durch die Stadt zu starten.

Heinsberg. Es war die zehnte und letzte „Oranje City“ zum Koninginnedag in Heinsberg, aber nicht die letzte „Oranje City“ in der Kreisstadt. Peter Gering, Vorsitzender des veranstaltenden Gewerbe- und Verkehrsvereins Heinsberg, ist sich sicher, dass diese Traditionsveranstaltung Bestand haben wird, 2014 vielleicht zum Koning Dag. Geburtstag hat König Willem-Alexander am 27. April.

Mal sehen, was die feierverrückten Niederländer sich einfallen lassen, einen solchen Tag werden sie sicher nicht aus dem Kalender streichen lassen.

„Oranje City 2013“ in Heinsberg. Die Stadt ist bunt geschmückt. Die Fahnen zum Gitarrenfestival wehen schon im Wind und der G&V hat unzählige orangefarbene Luftballons in den Straßen und vor den Geschäften aufgehängt. Die bunte Stadt Heinsberg machen die Künstler noch bunter. Sechs Kreative, überwiegend aus der niederländischen Grenzregion, stellen in den Geschäften ihre Kunstwerke aus.

Kurz nach 10 Uhr in St. Odilienberg. Marleen Hansen verfolgt am Fernseher zusammen mit ihren Landsleuten, wie Willem-Alexander und Maxima ein Königspaar werden; aber sie hat keine Zeit, sich in den größten niederländischen Feiertag zu stürzen. Denn um 11 Uhr wird die Künstlerin in Heinsberg zur Eröffnung der „Oranje City“ erwartet. Marleen Hansen war 2009 schon einmal Gastkünstlerin zum Koniginnendag in Heinsberg. Hansen: „Da musste ich nicht lange nachdenken, als ich erneut eingeladen wurde.“

Die Eröffnung der „Oranje City“ fand in diesem Jahr im Schuhhaus Düttmann statt. Hausherrin Vera Düttmann: „Es ist ein großes Glück, an der Landesgrenze zu wohnen. Zum Austausch über die Grenzen hinweg gehört auch die Kunst.“ Der Vorsitzende des G&V Heinsberg, Peter Gering, hatte die Kunstwerke schon in Augenschein genommen und war sehr angetan. Er dankte dem Stadtmarketingbeauftragten Günter Kleinen für die hervorragende Organisation dieses Tages und wünschte Gästen wie Einheimischen einen schönen Tag unter strahlend blauem Himmel in Heinsberg.

Bürgermeister Wolfgang Dieder sagte, wenn eine Veranstaltung über zehn Jahre eine gleichbleibende Resonanz erfahre, dürfe man sicherlich behaupten, dass sie sich etabliert hat.

Bevor sich die Ehrengäste der Eröffnungsveranstaltung ein Bild der „Oranje City“ machten bis hin zur „Kunstkreuzung“ Liecker/Apfelstraße, wie Günter Kleinen diesen Schwerpunktbereich der Kunstpräsentation bezeichnete, stieß man im Hause Düttmann noch mit einem Gläschen auf Königin Beatrix und die „Monarchie“ an.

Nur keine Angst . . .

Keine Angst, Heinsberg beschränkt sich weiterhin auf die „Oranje City“ und wird kein Königreich werden. Marleen Hansen fand die Idee, auch Deutschland mit einem Königspaar zu beglücken, aber eigentlich nicht schlecht. Kurz nachgefragt: „Herr Dieder, wäre das was für Sie?“ Der Bürgermeister lacht: „Nein, ich bleibe lieber in der Verwaltung. Mit Bundespräsident und Bundeskanzler sind wir gut versorgt.“

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