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Ein Jazz-Benefizkonzert mit internationaler Unterstützung

Von: hewi
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Für den guten Zweck: Wassenjazz spielte mit Gitarrist Djamel Laroussi eine Auswahl bekannter Kompositionen. Foto: Helmut Wichlatz

Erkelenz. Wenn die Jazzformation Wassenjazz zum jährlichen Benefizkonzert in die Leonhardskapelle einlädt, hat sie immer einen Gastmusiker dabei. Und wieder konnten die Jazzer den international bekannten Gitarristen Djamel Laroussi für sich gewinnen, der auch gemeinsam mit Sängerin Jacqueline Drescher Teile des Programms gestaltete.

Unter Jazzfreunden sind die Konzerte längst ein Pflichttermin, denn die Band versteht es, die Atmosphäre eines coolen Jazzclubs zu schaffen und präsentiert auch gerne mal unter dem Titel „All that Jazz“ eine Auswahl bekannter Kompositionen und Standards namhafter Musiker.

Man bemühe sich immer um ein neues Programm, erklärte Sängerin Drescher nach dem Instrumental-Intro „All of me“. Allerdings werde sie immer öfter angesprochen und gebeten, auf jeden Fall etwas von Altmeister Frank Sinatra zu spielen. Diesem Wunsch kamen die Musiker natürlich gerne nach. Sein „Let it snow“ weckte schon vorweihnachtliche Gefühle. Aber auch andere bekannte Kompositionen von Charlie Parker oder Billy Joel standen auf der Playlist.

Der Erlös des Benefizkonzertes wird traditionell dem Mobilen Kinderhospizdienst „Sonnenblume“ im Kreis Heinsberg gespendet. Diesmal wurden die Spenden geteilt, eine Hälfte ging an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“, die seit Mitte des Jahres Spendengelder der EU aufgrund der europäischen Flüchtlingspolitik ablehnt. Wassenjazz besteht neben Sängerin Jacqueline Drescher aus Eckart Krause (Piano), Robert Seidl (Gitarre), Günter Rixen am Bass, Schlagzeuger Detlef Rick, Paul Antenbrink an der Trompete, Saxofonist Jac Jütten und Jürgen Heutz an der Querflöte.

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