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Ehrenamt: Jugendliche beim „Teamersday“ ausgezeichnet

Von: Helmut Wichlatz
Letzte Aktualisierung:
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Ausgezeichnet: Die Arbeit ehrenamtlich engagierter Jugendlicher wurde im Jugendheim von Sankt Lambertus Hückelhoven gewürdigt. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Ehre, wem Ehre gebührt: Das ehrenamtliche Engagement der Jugendlichen stand beim zweiten „Teamersday“ im Jugendheim St. Lambertus im Mittelpunkt. Rund 80 Jugendliche aus dem gesamten Stadtgebiet wurden für ihr Engagement in den Vereinen sowie in den kirchlichen Organisationen und Initiativen der Stadt ausgezeichnet.

Die Jugendlichen hätten erkannt, dass dieses Engagement eine wesentliche Voraussetzung des gesellschaftlichen Zusammenlebens sei, würdigte Kämmerer Helmut Holländer den Einsatz der jungen Ehrenamtler. Ohne ihren Einsatz wären viele Veranstaltungen und Sportangebote in den Vereinen nicht möglich.

Die Jugendlichen zwischen 14 und 21 Jahren hatten sich mindestens ein Jahr lang insgesamt 90 Stunden aktiv für ihren Verein oder ihre Gruppe eingebracht. Neben lobenden Worten gab es aber auch ein vielseitiges Buffet, das ebenfalls aus jugendlichen Händen stammte.

Die Schülerfirma „Candyland“ der Ratheimer Gesamtschule hatte es zusammengestellt und geliefert. Für Unterhaltung war natürlich auch gesorgt: Die Hilfarther Akrobengels sorgten für einen rasanten Bühnenauftritt. Ulli Reifferscheidt von den Djembe Freunden lud zum interaktiven Trommelworkshop ein. Und: „Was macht dich glücklich?“, lautete die Frage zum Thema Glück, der sich die Jugendlichen bei einer Videobefragung stellen konnten.

Holländer, der selbst als Jugendlicher unter anderem zwei Fußballmannschaften in Lindern trainiert hatte, betonte im Gespräch mit den Jugendlichen, dass das Engagement auch eine positive Auswirkung auf den Berufseinstieg haben kann. Bei gleicher Qualifikation zweier Bewerber würden genau diese „soft skills“ entscheiden.

Anja Marx und Yas Mokhtarian betreuen beim ASV Rurtal die Schwimmerinnen und Turnerinnen. Sie sind überzeugt, dass ihre Arbeit sinnvoll ist und investieren gerne Freizeit für die Gruppen- und Übungsleiterscheine, die sie brauchen. Anja Marx ist seit fünf Jahren aktiv dabei. Ob es in Zukunft auch noch so oft gehen wird, weiß die Abiturientin noch nicht. „Ich mache mir ein wenig Sorgen um den Nachwuchs. Da müssen neue Helfer nachrücken“, betonte sie. Sie selbst habe durch ihre Mitarbeit im Verein eine Menge gelernt und auch persönlich davon profitiert.

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