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Echte Schlemmer trotzen der Feuchtigkeit von oben

Von: Anna Petra Thomas
Letzte Aktualisierung:
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Maggy und Heino Lennartz aus Wassenberg sind Stammgäste im Braukeller. Klar, dass sie da auch beim Schlemmer-Markt vorbeischauen.
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Auch Ute Weishaupt und Nino Miot aus dem Alten Brauhaus in Unterbruch schwangen auf dem Schlemmer-Markt kräftig ihre Pfannen.

Wassenberg. Eine, die alle so gerne als Dauergast auf dem Schlemmer-Markt Rhein-Maas in Wassenberg sehen, fehlte ausgerechnet beim Silberjubiläum drei Tage lang: die Sonne. Erst am Sonntag zeigte sie sich. „Schönes Wetter ist schöner!“, stellte da am Ende auch Sternekoch Rainer Hensen aus Randerath fest, der sich wie der Markt selbst ebenfalls zum 25. Mal in Wassenberg präsentierte.

Heute konsultiere fast jeder erst einmal seine Wetter-App auf dem Handy und lasse sich von der Nachricht über möglichen Regen abhalten. Früher seien die Leute einfach gekommen und hätten mit ihm zusammen gehofft, dass es trocken bleibe, erklärte er.

Doch von dieser zweiten Sorte Mensch gab es dann doch noch genug, die vor allem die trockeneren Markttage nutzten, die der Eröffnung im Regen am Donnerstag folgten, als Mario Kotaska die goldene Schlemmer-Ente erhalten hatte. „Wir machen das Beste draus“, lächelte Ute Weishaupt vom Alten Brauhaus in Unterbruch an ihrem Herd und schwenkte dabei ihre große Pfanne.

Auch sie stand dabei in einem der weißen Pagodenzelte, die von der Stadt ebenso wie eine einheitlich weiße Bestuhlung für den Markt angeschafft worden waren. Um es den Gästen auch bei dem regnerischen Wetter dennoch gemütlich zu machen, hatten einige Teilnehmer die Stühle sogar mit Kissen und Decken bestückt.

„Wunderschöne Atmosphäre“

Hinter dem Roßtor stand vor allem Jörg Savio vom Restaurant Picasso in Oberbruch das Lachen dauerhaft ins Gesicht geschrieben, war er doch während des Marktes 50 Jahre alt geworden. „Ich feiere das ganze Wochenende“, schmunzelte er und stieß auch mit Bürgermeister Winkens auf seinen runden Geburtstag an. Durch die Einbeziehung des Patersgrabens habe das Marktgeschehen auf dem Roßtorplatz enorm gewonnen, befand Savio, der zum dritten Mal dabei war. „Die Atmosphäre ist wunderschön. Das hat Marktcharakter!“

Wenn es auch hier und durch die Übernahme der Organisation des Schlemmer-Marktes durch die Stadt einmal gehakt habe, war Savio am Ende doch sehr zufrieden. Die Stromversorgung sei ebenso perfekt gewesen wie das Service-Team, und der Bürgermeister selbst sei als Ansprechpartner immer vor Ort gewesen, betonte er.

Auch Winkens zeigte sich am Ende sichtlich zufrieden. „Es war das erste Mal“, räumte er ein, „wir hatten nur ein paar Monate Zeit, und wir haben hier richtig viel Arbeit reingesteckt.“ Gleich nach dem Markt solle es jetzt eine „Manöverkritik“ geben, zusammen mit allen Teilnehmern, um sich im nächsten Jahr den Besuchern noch weiter verbessert präsentieren zu können.

Schon jetzt ist zum Beispiel angedacht, den Zaun zwischen dem Patersgraben und dem Platz hinter dem Roßtor während des Marktes zu entfernen, um mehr Übergänge zu schaffen.

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