Die Hückelhovener Karnevalsgesellschaft startet in die neue Session

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:
7041357.jpg
Zwei, die aus der Karnevalsszene bei der Hückelhovener Karnevalsgesellschaft nicht wegzudenken sind: Tanzmariechen Annalena Lucas und Zeremonienmeisterin Marlies Küppers. Sie hatten auf der Kostümsitzung am Wochenende wieder ihren großen Auftritt. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Ohne Prinzenpaar startet die HKG in die neue Session. Dafür aber mit viel Spaß und guter Laune, wie schon das Motto sagt: „Wir feiern Karneval bei Tag und Nacht, weil es so viel Freude macht“. Und wenn das dann auch noch vor einem völlig neuen Bühnenbild geschieht, dann braucht man auch keine Tollitäten.

HKG-Koordinator Wolfgang Backes ließ aber durchblicken, dass in der kommenden Session wieder Tollitäten im Hückelhovener Karneval mitmischen werden. Die „Prinzenlosigkeit“ habe sich ein bisschen zu einem Trend entwickelt, der aber in dieser Session seinen Höhepunkt und hoffentlich auch sein Ende findet. Auf der Bühne ging es ebenso hoch her wie im Publikum. Denn der Ball wird extra als Kostümsitzung ausgewiesen, damit die Zuschauer auch verkleidet kommen. Und die meisten tun dies auch.

Auf der Bühne beklagte Werner Heck als „Et Hühldröppe“ sein Altern und das Zusammenleben mit seiner Frau. Altbekannte Themen, die aber immer wieder für einen Schenkelklopfer gut sind – vor allem, wenn der „Heultropfen“, wie in diesem Falle, seit über 40 Jahren auf den Bühnen der Region zu Hause ist. Ein ganz anderes Kaliber war da „Schmitz-Backes“ (Michael Backes) aus Nettetal. Er bot neben einer ordentlichen Portion Humor auch Jonglage und Zauberkunst – und setzte so Akzente.

Klassisch karnevalistisch präsentierten sich die eigenen Kräfte der HKG mit Tänzen und akrobatischen Showeinlagen. Aus Lövenich waren die tanzenden Herren der „Seitenspringer“ angetreten, um mit ihrem Showtanz zu begeistern. Aus dem Selfkant waren die „Kellerjungens“ nach Hückelhoven gekommen. Sie konnten musikalisch ebenso überzeugen wie „De Klötschkopp“. Eine Sitzung in Hückelhoven ohne Arndt und Klaus Holten ist keine Sitzung in Hückelhoven.

Und so präsentierten sie natürlich ihr „Hückelhoven-Lied“, das man auch in der Warteschleife der Stadtverwaltung zu hören bekommt. Als sprachlich begabte ehemalige Lehrerin wusste „Et Röschen“ zu überzeugen. Beim großen Finale kamen noch einmal viele der Künstler des Abends auf die Bühne, um sich von dem ausgelassenen Publikum zu verabschieden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert