Waldfeucht-Haaren - Die Gülle auf der Oktoberfestwiese stinkt den Anwohnern

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Die Gülle auf der Oktoberfestwiese stinkt den Anwohnern

Von: ger
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Der Gestank war „kaum auszuhalten“, sagt Anwohner Jürgen Schwarz. Geruchsbelästigung durch Gülle soll auf der Gemeindewiese nahe der Mühle künftig minimiert werden. Foto: Daniel Gerhards

Waldfeucht-Haaren. Das hat Jürgen Schwarz und vielen seiner Nachbarn gehörig gestunken: Ende vergangener Woche brachte ein Landwirt Gülle auf der Oktoberfestwiese in Haaren aus. „Das war kaum auszuhalten“, sagt Schwarz. So stark sei die Geruchsbelästigung auch noch Tage danach gewesen.

Es war schwül-warm, kaum ein Luftzug ging und Regen fiel auch nicht viel. Also blieb den Anwohnern der Gemeindewiese der Gestank einige Zeit erhalten. Schwarz meldete sich bei der Gemeinde. Im Ordnungsamt hatte man aber offensichtlich keine Handhabe gegen das Vorgehen. Und Schwarz bekam keine befriedigende Antwort.

Grundsätzlich sei es zulässig, die Wiese zu düngen, sagte Bürgermeister Heinz-Josef Schrammen (CDU). Zwar ist die Wiese in Teilen wegen des Oktoberfestes als sogenannte Schotterwiese befestigt, das verhindere jedoch nicht, dass Flüssigkeit versickert, sagte Schrammen.

Am Mittwoch setzte Schrammen sich mit dem Pächter, dem Organisationskomitee des Oktoberfestes, in Verbindung. Nach diesem Gespräch sieht es so aus, als sollte sich zukünftig keine dicke Luft mehr über der Wiese nahe der Mühle sammeln.

Der Pächter lässt die Wiese in diesem Jahr von einem anderen Landwirt als bisher bewirtschaften. Die Gülle sei nun ohne Wissen des Komitees ausgebracht worden. Man wolle mit dem Landwirt reden, um derartige Geruchsbelästigung in Zukunft zu minimieren.

 

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